Archiv für die Kategorie: ‘Buchrezensionen’
» Neil Gaiman – Coraline

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Originaltitel: Coraline
Genre: Fantasy, Horror, Kinderbuch
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453503762
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Inhalt: Eine Reise an einen Ort voller skurriler Schrecken Hinter einer vermauerten Tür entdeckt Coraline einen verborgenen Weg in eine albtraumhafte Parallelwelt: Dort trifft sie ihre “andere Mutter”, ein Wesen mit glänzenden Knöpfen anstelle der Augen, das sie freundlich umgarnt und das hungrig auf Coralines Seele blickt. Eine Reise an einen Ort voller skurriler Schrecken und ein Märchen vom Sieg über die Angst.
Rezension: Von Coraline habe ich zuerst im Kino gehört, als ich den Trailer sah, war mir aber unschlüssig, ob ich mir den Film ansehen sollte. Ich habe großen Respekt vor Tim Burton und seiner höchst genialen Arbeit als Regisseur und Produzent, aber diese ganzen Filme a la “Nightmare before Christmas” und “Corpse Bride” habe ich nie toll gefunden und ich kann auch nicht verstehen, wie man das kann
Dann habe ich aber rausgefunden, dass der Film auf einer Romanvorlage basiert und plötzlich begann jeder dieses Buch zu lesen, also wollte ich es auch mal lesen, denn die Story an und für sich hörte sich recht interessant an.
Das Buch wird verkauft als Kinderbuch, aber ich finde es ein wenig zu hart für Kinder. Ich würde meinem 10-jährigen Kind kein Buch geben, in dem einem Kind die Eltern weggenommen werden und es vor einer gruseligen, grausamen Welt steht, wo es ganz alleine den Schrecken entgegentreten muss. Es gibt nämlich kaum etwas grausigeres, als einem Kind die Eltern zu nehmen. Davor hatte ich immer eine heiden Angst, als ich kleiner war und mir war beim Lesen auch sehr unwohl. Coraline stand einfach vor der Tatsache, dass ihre Eltern verschwunden sind, gefangen genommen von ihrer grausamen “anderen Mutter”, die sie dazu zwingen will in ihrer Welt zu wohnen, wie Menschen statt Augen Knöpfe haben, Ratten singen können und Hunde sprechen. Was anfangs noch interessant und spaßig ist verwandelt sich zum Ende hin in gruselige , eklige Dinge. Für Kinder ist das wirklich nichts.
Ansonsten ist das Buch sehr schön geschrieben und fantasievoll ist es allemal. Für Leute, die sich kurzweilig gruseln wollen und vielleicht den Film sehen möchten ist das Buch sicher empfehlenswert.
» Kim Harrison – Blutspiel

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Originaltitel: The Good, The Bad and the Undead
Genre: Horror, Fantasy
Reihe: Rachel Morgan/Blut Reihe Band: 2
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Seiten: 636 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453433045
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Klappentext: Die neuen Abenteuer von Kopfgeldjägerin Rachel Morgan Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten, Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen … Nach “Blutspur” nun der zweite Band von Kim Harrisons Mystery-Kultserie – voller Action, Erotik und knisternder Spannung.
Inhalt: Die Kopfgeldjägerin Rachel Morgan hat ein Problem: Cincinattis Inderlander-Bevölkerung wird durch einen grausamen Serienkiller dezimiert, der es auf begabte Kraftlinien-Hexen abgesehen hat. Auf Bitten des FIB, einer Behörde zum Schutz der Menschen, beginnt Rachel zu ermitteln und sie ist sich schnell sicher die Identität des Mörders zu kennen: Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass ihr gefährlichster Widersacher, der mysteriöse Trent Kalamack, in die Morde verwickelt ist. Doch dieser Fall ist nicht si eindeutig, wie es zunächst scheint. Und als Rachel es schließlich gelingt Trents größtes Geheimnis zu entschlüsseln, gerät sie selbst in tödliche Gefahr…
Rezension: Auch vom zweiten Band der Rachel Morgan Reihe bin ich restlos begeistert. Das Buch fing da an, wo Band 1 aufhörte, also mitten in einer Handlung und erspart einem somit lästige Erklärungen und Einleitungen. Nichts ist tödlicher für einen zweiten Band, als lange Einleitungen und Rückblicke; eine Wiederholung von Sachen, die man sowieso schon weiss.
Wie auch Band 1 strotz dieses Buch vor Spannung und Thrill. Immer, wenn man denkt: “Jetzt kanns ja gar nicht spannender werden”, steht ein Dämon in der Tür und dann verdoppelt sich die Spannung nur wieder. Was das angeht hat die Autorin Kim Harrison meinen tiefsten Respekt. Sie schafft es immer wieder den Leser zu überraschen und Dinge aus dem Hut zu zaubern, womit niemand gerechnet hat. Mir würden so manche Sachen in diesem Buch gar nicht erst einfallen.
Zudem kommt wieder eine Portion Humor hinzu, durch Rachels gewisse Tollpatschigkeit und blauäugikeit, bei der man sich manchmal an den Kopf fasst und Pixie-Jenks coole Sprüche in so manchen ernsten Situationen. Die versprochene Erotik auf dem Klappentext suche ich immer noch. Gut, Kim Harrisons Vampire sondern Vamp-Pheromone ab, die potentielle Opfer komplett willenlos und vorallem willig, in jeder hinsicht machen, aber weit kommen sie damit nie wirklich. Eigentlich wirkt es, in anbetracht dessen, dass ein blutrünstiger, hungriger Vampir diese “Gefühle” hervorruft eher bedrohlich, wenn man nicht doch total von ihnen genervt ist, weil man unbedingt in der Handlung weiterkommen will, aber dort ein Vampir um die Ecke kommt, Pheromone verschüttend, der sich nicht zusammenreißen kann.
Nachdem in Band 1 das “neue” Cincinatti, nach dem Wandel erklärt und ausgemalt wurde und alle neuen Bewohner, wie Vampire, Hexen, Hexer, Pixies, Fairies, Trolle und Tiermenschen vorgestellt wurden, wird hier mehr Wert auf die Details gelegt und man taucht weiter ab in die neue Welt.
Ich freue mich schon tierisch auf den dritten Band, den ich hoffentlich heute, spätestens Montag in den Händen halten werde.
» Bentley Little – Furcht

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Originaltitel: The Association
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seiten: 493 Seiten
Verlag: Lübbe
ISBN: 978-3404157983
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Inhalt: Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen Die Verwalter PS: Sie werden beobachtet!
Rezension: Anfangs war ich ja noch skeptisch. Der Schreibstil von Little ist schon gewöhnungsbedüftig. Man kommt sehr schwer rein in die Geschichte, aber sobald man erstmal in die Welt der geschlossenen Wohnanlage Bonita Vista eingetaucht ist und die Abarten der hauseigenen Satzung erfährt will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da merkt man auch, wie der Autor den Spannungsbogen stets aufrecht erhält und es selten zu langweiligen Szenen kommen lässt. Wenn überhaupt.
Allerdings muss ich nochmal auf den Schreibstil zu sprechen kommen oder vielmehr auf die Übersetzung. Das Buch strotzt nur so vor Fehlern. Wirklich ärgerlich, wenn man auf soetwas achtet. Da heißt jemand am Anfang noch Shea mit Nachnamen, ändert sich aber im Verlauf des Buches in Sea. Mal heißt einer Henry, dann plötzlich Henri und dann wieder Henry. Es meldet sich jemand für einen neuen Paragraphen in der Satzung, aber dann heißt es, er würde sich der Stimme enthalten. Kann da bitte mal einer nachdenken, bevor er übersetzt?
Komisch, oder vielmehr ziemlich unglaubwürdig fand ich mache Reaktionen der Charaktere auf bestimmte Ereignisse. Ich persönlich würde da schon etwas blöd gucken, wenn mir ein Mensch ohne Arme und Beine aus dem Unterholz entgegenrobbt und mich anschreit. Ich würde jedenfalls jemanden verständigen und mich nicht abwimmeln lassen… schon gar nicht, wenn ich besagte Person kenne. Viele Dinge, die ganz groß und total gewaltig sind, wenn sie passieren, die den Leser geschockt einatmen lassen werden drei Seiten weiter schon gar nicht mehr erwähnt.
Dennoch hatte ich wirklich immer das Gefühl, ich würde ein erstklassiges 5-Sterne Buch in den Händen halten… bis das Ende kam. Das Ende war verdammt überzogen und ließ den Thriller schon irgendwie in Richtung Horror/Fantasy einlaufen. Es hat mir das Buch etwas zerstört, denn dieses Ende passt absolut nicht in die Geschichte hinein. Man hätte das definitiv anders regeln können. Desswegen und wegen der Fehler gebe ich nur 3 Sterne, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut. Ich würde es noch mal lesen, aber vorher müsste ich die letzten Seiten rausreißen.
Für Fans von Little oder der Materie ist das Buch trotzdem eine sehr gute Wahl.
» Sam Savage – Firmin: Ein Rattenleben

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Originaltitel: Firmin. Adventures of a Metropolitan Lowlife
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage (Leseexemplar)
Erscheinungsdatum: 18. August 2008
Seiten: 213 Seiten
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3550087424
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Inhalt: Firmin wächst im Keller einer Bostoner Buchhandlung auf und liest sich Buch für Buch durch die Weltliteratur. Er entdeckt, wie spannend das Leben der Menschen ist, und macht sich auf, ihre Freundschaft zu suchen. Sam Savage erzählt in diesem gefeierten Kultbuch die traurig-charmante Geschichte eines verkannten Außenseiters.Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat. Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels.
Rezension: Firmin: Ein Rattenleben war mein allererstes Leseexemplar von Vorablesen. Ich wollte es damals unbedingt haben, weil ich die Leseprobe so super fand, und als ich las, dass viele das Buch schon erhalten haben war ich etwas geknickt, bis ich ein paar Tage später nach Hause kam und ein kleines Päckchen im Briefkasten fand. Mir gefiel die Leseprobe zu Firmin sehr gut, aber ich bin Büchern, in denen Tiere die Hauptrolle/n spielen bis jetzt ein wenig skeptisch gegenüber getreten, Glennkill zum Beispiel hat mir trotz der starken Medienpräsenz und teilweise guten Rezensionen gar nicht so gut gefallen. Ich fand es eher langweilig, aber die Idee war gut. Trotzdem fing ich begeistert an Firmin zu lesen, mit der festen Absicht mich eines Besseren belehren zu lassen. Man kann ja nie wissen
Es hat Spaß gemacht Firmin zu begleiten, mir gefiel die “gehobenere”, philosophische Sprache des Buches, sowas bekommt man ja heute eher seltener. Die ersten Seiten und Kapitel waren dennoch eher anstrengend als amüsant oder spannend. Man hatte sich durch unzählige Seiten schlagen müssen, bis man sich irgendwie eingelesen hatte. Also begleitet man Firmin von seiner Geburt, über den Tag an dem er merkt, dass er all die Bücher, die er anfangs vor hunger einfach futterte lesen kann und sich langsam nach oben in die Buchhandlung schleicht, bis hin zu seinem letzten Heim. Manchmal kommt einem Firmin ein wenig unsympathisch vor und ich konnte des öfteren nur den Kopf schütteln, dann wieder weckt er Mitleid im Leser, immerhin ist er ja auch “nur” eine Ratte. Neben manch langweiligen Kapiteln gibt es in diesem Buch auch viel Komik, Tragik, aber selten Glück. Das Leben einer Ratte scheint in Boston wohl wirklich nicht sehr toll zu sein, auch wenn sie lesen kann.
Die Aufmachung des Buches, sowie der Titel und die Inhaltsangabe lassen darauf schließen, dass es sich mehr um ein Kinderbuch handelt, aber wer die ersten Seiten liest, merkt schnell, dass es sich hier um “ansprechende” Lektüre handelt. Für Kinder ist das Buch nicht wirklich was. Das Cover des Buches selber sprach mich durch die vergilbten Seiten und den Rough Cut sehr an. Sowas habe ich noch nie bei einem Buch gesehen und es passt perfekt zu Firmin. Alleine das macht das Buch schon irgendwie zu etwas Besonderem.
Mein Fazit ist: Für “Leseratten” ist Firmin trotz schwacher Stellen perfekt geeignet und sollte wenigstens einmal gelesen werden. Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Am 1. Oktober erscheint das Taschenbuch für 8,95€ im List Verlag. Sollte man sich echt nicht entgehen lassen
» Melissa Anelli – Harry, A History

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Originaltitel: Harry, A History
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 2008
Seiten: 356 Seiten
Verlag: Pocket Books
ISBN: 978-1847394583
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Inhalt: Melissa Anelli can truly say that Harry Potter changed her life. An unemployed graduate when she first fell under the boy wizard’s spell, her growing passion for the books opened the door to a career which must surely be the envy of every Potter fan, giving her privileged access not only to J.K. Rowling but to all the VIPs of the Potterverse. Now, looking back in the aftermath of the seventh and final instalment of the saga, Harry: A History is both a thoroughly entertaining study of the global impact Potter has had on popular culture, and an engaging personal account of Melissa’s own journey as a fan. As well as knowing everyone who is anyone in the world of Harry Potter — from the agent who first took a leap of faith in an unknown chidren’s author to the stars, big and small, of the Harry Potter films — Melissa is ideally placed to write about how it feels to be enraptured by an invented world. Anyone with the least interest in how Harry Potter became the cultural phenomenon of its time will welcome her insights into its rise and rise; while Potter fans will love her book — because she is one of them.
Rezension: Harry, A History hat perfekt in meine momentane Potter-Phase gepasst. Das Buch wollte ich sowieso schon lange mal lesen, allerdings war mir die deutsche Hardcover Ausgabe mit 19,95€ letztendlich dann doch etwas zu teuer und da ich an die britische Ausgabe kam, habe ich mir diese dann gekauft.
Die Autorin, Melissa Anelli ist die Administratorin der großen Harry Potter Fanpage the-leaky-cauldron.org und hat während ihrer Zeit bei TLC viel erlebt. Neben zahlreichen Harry Potter Konventions, Parties und Mitternachtsverkäufen hat sie unter anderem auch Kontakt mit Joanne K. Rowling, der Autorin persönlich und steht mit Mitarbeitern von Warner Bros. und Scholastic (Der Amerikanische Verlag, der die Harry Potter Bücher verlegt) in Verbindung. Dadurch stieg sie uns ihre Seite, zu der sie Anfangs nur als freie Mitarbeiterin kam, zu einem unübersehbaren Anlaufpunkt des Harry Potter Universums auf. Aber ich muss gestehen: TLC hab ich vielleicht ein mal im Monat für eine Minute besucht
Desswegen hatte ich auch keinen Bezug zu Melissa Anelli. Ich hab sie quasie in diesem Buch kennengelernt und so ganz sympathisch war sie mir ja nicht.
Anelli beschreibt ihren Weg von der jungen Frau, die dazu bewegt wurde Harry Potter und der Stein der Weisen zu kaufen bis zu ihrem Erfolg mit ihrer Seite TLC und dem Erscheinen des letzten Potters. Teilweise war es echt verwirrend. Das ganze Buch fängt an mit der Veröffentlichung des Erscheinungstermins von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, also dem letzten Potter und dann springt es in den folgenden Kapitel immer hin und her. Ich habe mich des öfteren wirklich gefragt, über welche Veröffentlichung welchen Buches sie gerade redet.
Trotz der Verwirrung ist die Schreibweise sehr angenehm. Es ließ sich schön lesen und es behielt einen auch am Buch dran, manchmal wollte man es eben einfach nicht beiseite legen.
Harry, A History ist aber auch nur was für Harry Potter Fans, die wirklich alle Bücher gelesen haben, denn in diesem Buch geh es wirklich hauptsächlich um die Bücher und nicht um die Filme. Es ist eine schöne Erinnerung an die Zeit, in der Man auf das nächste Buch gewartet hat und es ist echt interessant zu erfahren, wie andere Menschen das Phänomen Harry Potter erlebt haben.
Die deutsche Ausgabe gibt es hier.
» Charlotte Lyne – Das Haus Gottes

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Originaltitel: Das Haus Gottes
Genre: History
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seiten: 701 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499249181
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Inhalt: Portsmouth, 1336. Die tatkräftige Dorothy heiratet den gut aussehenden Symond, Sohn des berühmten Schiffsbauers Aimery Fletcher. Doch schon bald zerbricht ihr Traum vom Glück: Symond entpuppt sich als Taugenichts und Frauenheld. Dorothy muss zusehen, wie sie sich und ihre Kinder über die Runden bringt. Da geschieht eine unfassbare Katastrophe: Die Franzosen legen Portsmouth in Schutt und Asche; es ist der Beginn des Hundertjährigen Krieges. In ihrer Verzweiflung wendet sich Dorothy dem Schwiegervater zu. Aber kann ein Mann ihr helfen, von dem es heißt, er habe seine untreue Ehefrau ermordet?
Rezension: Das Haus Gottes ist mein zweiter Roman von Charlotte Lyne. Nachdem mich Die Zwölfte Nacht bereits begeistert hat, lässt Das Haus Gottes definitiv nicht nach. Das Buch habe ich wegen der guten Erfahrung mit der Autorin gekauft. Die Möglichkeit es zu lesen bekam ich dann durch die Leserunde vom Büchertreff zusammen mit der Autorin selber.
Lynes Schreibstil ist wirklich einmalig. Sie schreibt einfach ganz wunderbar. Ihre Ausdrucksweise passt haargenau zu ihren Geschichten. Allerdings musste ich mich wieder etwas einlesen, bevor ich mich daran gewöhnt habe und dann lies es sich wunderbar lesen.
Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl und Spannung. Wenn man erst einmal in der Story drin ist, dann will man auch einfach weiterlesen. Die Beschreibung des Angriffs auf Portsmouth und die Schilderung der Kriegshandlungen sind wirklich lebendig dargestellt und man fiebert mit. Ihre Charaktere sind ebenso rafiniert ausgemalt. Es ist bei mir wirklich sehr, sehr selten, dass ich mich für einen Charakter richtig interessiere, aber Aimery Fletcher, der vermeindliche Frauenmörder und bester Schiffsbauer des Landes war einfach so mysertiös, dass schon er alleine einen zum Weiterlesen zwingt.
Einen Sternabzug (eigentlich nur einen halben, aber den hab ich ja nicht) gibt es dafür, dass die zwar spannende Geschichte manchmal etwas zu arg in die Länge gezogen wurde. Aber letztendlich kann ich das Buch nur empfehlen, vorallem natürlich History Fans.

Nine:
