Trafficklau? Von wegen…  

Geschrieben von Sally am Dienstag, 6 Oktober, 2009 | 275 views. | 13 Kommentare

Gestern Abend habe ich aus langeweile mal nach meinem Blog gegooglet und einige Foren und Communities gefunden, auf denen Bilder von meinem Blog gehotlinkt wurden *034*
Als Hotlinking bezeichnet man das Verlinken von Bildern von fremden Hostern. Nähere Erklärung gibt es hier. Für mich bedeutet das, dass jedes mal, wenn jemand dieses verlinkte Bild in besagten Foren oder Communities ansieht mein Traffic verbraucht wird, für den ich bezahlen muss.
Nett ist das natürlich nicht und man macht das auch einfach nicht und mich ärgert das einfach. Wenn man dieses Bild nimmt, selbst hochlädt und es dann überall postet hab ich kein Problem damit, wenn ich keine Rechte an diesem Bild habe. Aber hotlinking find ich echt unter aller Sau.
Desswegen hat mein lieber Mann mir ein kleines, feines Plugin für Wordpress rausgesucht, dass das Hotlinken ohne nervenaufreibendes schreiben an der htaccess unterbindet.
Hotlink Protection Plugin for Wordpress heißt das Plugin und es funktioniert einwandfrei. Wenn nun jemand ein Bild meines Blogs hotlinkt, dann erscheint jedes Mal eine Grafik:


Nun mag man vielleicht sagen: “Toll, dann wird ja trotzdem ein Bild von deinem Server angezeigt und verursacht mehr Traffic.” Das stimmt schon, jedenfalls in den Fällen, in denen schon Bilder von mir verlinkt wurden. Aber wenn in Zukunft jemand eines meiner Bilder hotlinkt und dann statt des gewünschten Bildes diese Grafik erscheint, löscht man es in der Regel wieder. Wäre ja sinnlos.
Ist wirklich ein sehr sinnvolles und ausnahmsweise mal wieder gut funktionierendes Plugin. Empfehle ich jedem, der eigenen Webspace bezahlt. Traffic kann schnell aufgebraucht sein und dann wirds teuer.

von Sally am Dienstag, 6 Oktober, 2009 um 12:31 Uhr

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Ralf Isau – Messias  

Geschrieben von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 | 190 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Messias
Genre: Thriller
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: August 2009
Seiten: 426 Seiten
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492701426
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Inhalt: Am Gründonnerstag steigt er vom Kreuz einer Dorfkirche in Irland: ein verwirrter junger Mann, der nur in Bibelzitaten spricht. Aber kann er wirklich der Messias sein? Die vatikanische Kongregation betraut Bruder Hester McAteer damit, dem Wunder nachzugehen. In der alten Heimat trifft Hester auf seine große Liebe, die er einst für die Kirche verlassen hatte, auf Misstrauen, Angst und Intrigen. Bald zweifelt McAteer nicht nur an seinen Vertrauten, sondern auch am eigenen Glauben. Handelt es sich um eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes oder wird er das spektakulärste Geheimnis unserer Geschichte aufdecken?

Rezension: Messias habe ich als Leseexemplar zugeschickt bekommen, allerdings bereits nach der Veröffentlichung, also hab ich mir damit ein wenig Zeit gelassen. Ich muss leider sagen, dass das Buch ein wenig dahintröpfelt und ich es manchmal nur mit Mühe weitergelesen habe.

Die Story ist an und für sich natürlich interessant und spannend, wie fast alle Verschwörungsromane in letzter Zeit. Aber mich nervt hauptsächlich, dass die Hauptcharakter in solchen Büchern immer irgendwelche Leute sind, wie Professoren, Experten etc. die von allem eine Ahnung haben. Ich mag es lieber lesen, wenn völlig unbeteiligte in die Geschichte hineinkommen und selber recherchieren. Desswegen mag ich dem Buch allerdings keinen weiteren Stern abziehen, denn ich wusste ja, wer hier der Hauptcharakter ist und worauf ich mich da einlasse. Ausserdem ist McAteer nicht der typische Involvierte, er ist ja “nur” ein Bruder, der einen besonderen Auftrag bekommen hat. Für mich ist das aber schon wieder zu viel, leider.

Besagter Hauptcharakter ist Hester McAteer. Grundsätzlich sympathisch mit glaubhaften Handlungen. Einige andere Charaktere haben mich zwischendurch ziemlich mit ihren Vergangenheiten genervt, vorallem, weil diese für die weitere Handlung manchmal gar nicht wichtig waren.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch allerdings sehr gut gefallen. In der Buchhandlung hätte ich es mir so wohl weder als Taschenbuch oder Hardcover gekauft, einfach nur, weil ich von solchen Bücher schon so viele gelesen habe, auch sehr viele schlechtere und sie eigentlich keine neuen Handlungen mehr für mich parat haben. Messias allerdings gehört zu den guten, spannenden Verschwörungsbüchern und ist daher für jeden geeignet, der solch ein Genre mag.

von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 um 21:53 Uhr

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Markus Zusak – Die Bücherdiebin  

Geschrieben von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 | 247 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: The Book Thief
Genre: Erzählung, Drama
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage (TB)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Seiten: 587 Seiten
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3442373956
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Inhalt: Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Rezension: Die Bücherdiebin ist wirklich ein sehr beeindruckendes Buch. Ich hatte nie das Verlangen es zu lesen, auch, wenn die Bewertung bei Amazon, in jeden Bücherforen und Blogs ziemlich gut waren. Als Hardcover hätte ich mir das Buch wohl auch nicht gekauft, aber als es als Taschenbuch erschienen ist, nahm ich es einfach mal mit und ich hab es nicht bereut.

Der Tod als Erzähler dieser Geschichte ist ungewöhnlich, aber durchaus passend. Ihm fällt die 9jährige Liesel Meminger auf dem Weg zu ihrer Pflegefamilie auf, als ihr Bruder stirbt und er seine Seele mitnehmen möchte und er behält sie fortan im Auge und verfolgt ihr Leben. Die Charaktere dieses Buches sind wunderbar ausgemalt und sehr sympathisch. Vorallem mochte ich den Tod sehr gerne (Auch, wenn sich das blöd anhört). Auch Liesel, die man begleitet wächst einem sofort ans Herz und man kann sehr gut mit ihr fiebern. Genaugenommen sind alle Charaktere in dieser Geschichte auf eine gewisse Art und Weise sehr lesenswert.

Der Schreibstil ist recht einfach und lässt sich gut weglesen. Das verleitet sehr zum durchlesen in einem Rutsch. Dieses Buch besteht allerdings nicht nur aus Worten, sondern auch zu einem kleinen Teil aus Zeichnungen, die Max für Liesel malt. Sie geben dem Buch noch mehr Leben, als es ohnehin schon hat. Die Zeichungen sind zwar künstlerisch eher stümperhaft, aber sie sind wunderbar passend.

Die Geschichte ist wunderbar. Bewegend, Lustig, Spannend und leider auch sehr traurig. Die Bücherdiebin kann, nein, sollte man lesen, wenn man ein gutes Buch lesen möchte, dass einen zum Nachdenken anregt. Es ist ein ganz wunderbares Buch.

von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 um 21:27 Uhr

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1337 Spam  

Geschrieben von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 | 115 views. | Keine Kommentare

Ohne Worte *045*

von Sally am Montag, 5 Oktober, 2009 um 11:00 Uhr

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Abschiedsbummeln mit Berit  

Geschrieben von Sally am Samstag, 3 Oktober, 2009 | 180 views. | Ein Kommentar

Heute ist zwar der Tag der deutschen Einheit, also ein Feiertag, aber die leeraner Geschäfte in der Innenstadt hatten heute auf grund der eigentlich ziemlich blöden Idee der Werbegemeinschaft einen verkaufsoffenen Feiertag.

Blöde Idee, weil es in dieser Stadt jährlich bestimmt annähernd 15 verkaufsoffene Feiertage oder Sonntage gibt. Sowie Mitternachtsshopping und hastenichjesehn. Gut, Leer nennt sich die “Einkaufsstadt”, aber die ganzen Werbegemeinschaftsfuzzis denken mal gar nicht an ihre Verkäufer/innen, die vielleicht auch gerne mal ausser dem Sonntag (Wenn nicht gerade wieder verkaufsoffener Sonntag ist *033* ) einen Feiertag frei hätten um was mit ihren Familien zu machen, oder mal auszuspannen. Ausserdem wird an solchen Tagen bestimmt nicht mehr gekauft als an anderen Tagen. Die Innenstadt ist dann wohl voller, aber auch nur, weil die Leute gucken wollen. Geld ist eben an verkaufsoffenen Feiertagen genau so da wie, an einem ganz normalen Wochentag.

Wie dem auch sei. Heute kam mir dieser verkaufsoffene Feiertag mal ganz gelegen, weil die liebe Berit *007* am Montag nach Baden-Württemberg umzieht und wir uns somit nicht mehr so oft sehen können. Wir haben uns heute also zum Einkaufen verabredet. Sozusagen als Abschiedsbummeln. Es war zwar kalt, windig und geregnet hats natürlich auch, aber es hat Spaß gemacht. Am längsten waren wir (Abgesehen vom Kuchenessen) wohl in meiner Lieblingsbuchhandlung. Ergattert hab ich zwei Bücher, eigentlich drei, aber das dritte Buch, Der Junge im gestreiften Pyjama hab ich Berit für die lange Zugfahrt gekauft und sie hat mir die ersten drei Bände der Zetsuai Manga Reihe von Minami Ozaki geschenkt. *045* Mein Lieblingsmanga.

Cupido von Jilliane Hoffman
Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …
C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt. Es besteht kein Zweifel: ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider alle Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht …
ISBN: 978-3499239663

Blutsbrüder von Michael Jentzsch und Benjamin Kwato Zahn
Liberia soll seine neue Heimat sein. Was erwartet den achtjährigen Michael in dem fremden Land, wo seine Eltern als Missionare arbeiten? Kurz nach seiner Ankunft trifft er den afrikanischen Jungen Ben. Auf Anhieb verstehen sie sich blind. Als der Bürgerkrieg ausbricht, muss Michael zurück nach Deutschland. Was geschieht mit dieser einzigartigen Freundschaft, wenn einer sicher aufwächst – und der andere mit ansehen muss, wie die eigene Familie grausam ermordet wird?
ISBN: 978-3404616565

Cupido wurde mir schon einige Male empfohlen und jetzt hab ich es mir endlich mal gegönnt und Michael Jentzsch und Benjamin Kwato Zahn waren diese Woche bei Stern TV zu Gast und haben ihre Geschichte und ihr Buch vorgestellt. Fand ich sehr interessant und bewegend und ich möchte das Buch unglaublich gerne lesen. Es lag da halt so rum, also hab ich es einfach mal mitgenommen *045*

Ich hatte wirklich einen schönen Tag heute. Gleich werd ich mich in meiner neuen Gemütlichhose aufs Sofa setzen und Die Buddenbrooks gucken und auf meine Pizza von Franco warten und dann werd ich die ganze Nacht lesen *039* Traurig ist natürlich schon, dass Berit nun erstmal weg ist, aber sie hat mir versichert, dass sie an Weihnachten wieder herkommt und dann werden wir wieder was feines unternehmen *046* Ich freu mich schon drauf, Berit *053*

von Sally am Samstag, 3 Oktober, 2009 um 20:48 Uhr

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Ich lese: Kein Land für alte Männer  

Geschrieben von Sally am Samstag, 3 Oktober, 2009 | 163 views. | Keine Kommentare

Kein Land für alte Männer von Cormac McCarthy
Bei einem morgendlichen Ausflug in die texanische Wüste findet Hobbyjäger Llewelyn Moss eine gespenstische Szene vor: mehrere Leichen, Heroin und am Ende einer Blutspur einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar. Er behält das Geld und gerät so selbst ins Visier des eiskalten Killers Chigurh. Doch genau wie der alte Sheriff Bells ist Moss dieser Form von Gewalt und Grauen nicht gewachsen.

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Nach McCarthys Die Straße lese ich nun direkt danach Kein Land für alte Männer. Die Straße habe ich ja in einem Tag verschlungen, dieses Buch lese ich jetzt schon ein paar Tage. Liegt wohl daran, dass ich die Geschichte ja durch den Film schon kenne und ausserdem habe ich noch zwei Leseexemplare hier liegen, die auch noch dringend gelesen werden müssen.Trotzdem muss ich sagen, dass Kein Land für alte Männer wirklich sehr gut ist.

Der erste Satz:
Einen Jungen hab ich in die Gaskammer von Huntsville geschickt.

von Sally am Samstag, 3 Oktober, 2009 um 10:54 Uhr

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