» Tommy Jaud – Hummeldumm

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Originaltitel: Hummeldumm
Genre: Humor
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2010
Seiten: 303
Verlag: Scherz
ISBN: 978-3502110378
Preis: 13,95€
Amazon
Inhalt: Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses »irgendwas« ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
»Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.«
Erster Satz:
»Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte.«
Rezension: Eigentlich bin ich niemand, der seine Lesezeit mit “lustigen” Romanen verplempert. Sowas lese ich eben einfach nicht besonders gerne. Aber als ich zufällig die Möglichkeit hatte etwas in Tommy Jauds neuem Buch Hummeldumm zu blättern und doch einige lustige Stellen zu lesen bekam nahm ich mir eben einfach mal die Zeit dazu.
Hummeldumm ist mein erster Roman von Tommy Jaud. Ich habe den Film zu Vollidiot mit Oliver Pocher gesehen, das wars aber auch schon. War ganz lustig, aber wie ich sagte: Lesen würd ich das nicht unbedingt. Mehr als schmunzeln konnte ich über das Buch allerdings auch nicht unbedingt. Jauds Humor in Hummeldumm ist vielleicht ganz in Ordnung, aber er ist nicht übermäßig witzig, was ich eigentlich von solchen Romanen erwarte oder vielleicht ist auch genau das der Grund, warum ich solche Bücher nicht gerne lese… Es gab höchstens zwei, der Stellen, die ich nun wirklich witzig fand und über die ich auch lachen musste.
Schreiben kann Tommy Jaud gut. Hummeldumm ließ sich problemlos in wenigen Stunden weglesen. Auch mag ich, wie er die wörtliche Rede benutzt. Die Österreicher sprechen in tiefstem Österreichisch, der Franke fränkisch. Ich bin froh, dass kein Hesse dabei war… Hat Spaß gemacht das so zu lesen.
Was die Spannung betrifft…naja, Hummeldumm soll ja sicher in dem Sinne nicht besonders spannend sein, aber ich kam an keine Stelle, an der ich das Buch einfach nur noch gelangweilt beiseite legen wollte. Also muss es auf seine Art irgendwie spannend gewesen sein.
Hummeldumm ist ganz fein für zwischendurch, wenn man mal was lustiges lesen möchte. Aber man muss es nicht gelesen haben.
» Suzanne Collins-The Hunger Games:Catching Fire

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Originaltitel: The Hunger Games: Catching Fire
Genre: Jugendbuch, Drama, Science Fiction
Reihe: Hunger Games/Panem Reihe Band: 2
Erscheinungsdatum: 7. September 2009
Seiten: 480
Verlag: Scholastic
ISBN: 978-1407109367
Preis: 8,15€
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Inhalt: After winning the brutal Hunger Games, Katniss Everdeen returns to her district, hoping for a peaceful future. But Katniss starts to hear rumours of a deadly rebellion against the Capitol. A rebellion that she and Peeta have helped to create. As Katniss and Peeta are forced to visit the districts on the Capitol’s cruel Victory Tour, the stakes are higher than ever. Unless Katniss and Peeta can convince the world that they are still lost in their love for each other, the consequences will be horrifying.
Rezension: Nachdem ich vom Vorgänger Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele, bzw auf englisch: The Hunger Games so fasziniert war hab ich mir schnell Band zwei gekauft und es gelesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Wahnsinn. Ich hatte irgendwie ein wenig damit gerechnet, dass Catching Fire nach Hunger Games ein wenig nachlässt, weil ich Band 1 so bombig fand, dass es für mich irgendwie schwer vorzustellen war, dass da etwas kommen kann, das noch interessanter ist als die Hunger Spiele ansich. Aber Suzanne Collins hat auch in Band 2 unglaublich viel Spannung und Nervenkitzel eingebaut, dass diese Fortsetzung ganz locker mit dem Vorgänger mithalten kann. Gerade ab der Mitte des Buches muss man sich schon fast dazu zwingen es beiseite zu legen, denn da passieren Sachen, mit denen ich persönlich niemals gerechnet hätte und die mich ziemlich überrascht haben. Nicht schlecht.
Catching Fire ist wirklich eine grandiose Fortsetzung. Auf Band 3, Mockingjay muss ich nun bis August warten
was vor allem bei dem Ende ziemlich nervenaufreibend sein wird. Ich hasse doch warten so sehr…
Auf deutsch erscheint Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe übrigens am 1. Juni 2010.
» [Tipp] Moleskine Book Journal
Ich bin jemand, der alles gerne doppelt und dreifach notiert und für so ziemlich alles ein seperates Notizbuch besitzt. Hätte ich wirklich noch alle Notizbücher, die ich jemals besessen habe, müsste ich mir ein neues Regal eigens dafür aufstellen. Das ist so ein Faible. Finde ich ein schönes Notizbuch, dann kaufe ich es. Egal ob ich eine Verwendung dafür habe oder nicht und jetzt gibt es etwas neues, das ich uuunbedingt haben musste. Das Moleskine Book Journal.
Moleskine sollte ja jedem ein Begriff sein. Das sind recht bekannte Notizbücher, typisch mit abgerundeten Ecken, Lesebändchen, Gummiband und Faltumschlägen hinten. Gibt es in allen erdenklichen Formen (A5, A6, kariert, liniert, blank, mit Zeichenpapier und was weiss ich noch alles) und auch in ein paar Farben (Normalerweise sind sie aber schlicht schwarz) und sie sind absolut super. Das Moleskine Book Journal ist ein Notizbuch für Buchfreunde. Es kommt mit den obligatorischen, oben beschriebenen Dingen, diesmal allerdings mit 3 Lesebändchen,
einigen Seiten in denen man Bücher eintragen kann, mit Titel, Erscheinungsdatum, Inhalt und es gibt auch Platz für eine eigene Meinung und eine Bewertung in Form von Sternchen. Weitern hinten hat man noch Platz für Notizen und komplett leere Seiten und im Buch liegen drei Stickerbögen und sogar ein ziemlich schickes Lesezeichen bei. Und trotz des recht teuren Preises von 16,95€ bei Amazon perfekt für mich
Hier gibt es ein schönes Vorschauvideo von Moleskine zum Book Journal:
Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht, was genau ich in dieses Book Journal eintragen möchte und ich denke ich werde hier meine Lieblingsbücher notieren. Vielleicht werd ich irgendwann einmal ein paar Fotos davon zeigen, je nachdem wie konsequent ich das durchhalte mit dem Book Journal
Kossi hat übrigens eine Aktion ins Leben gerufen “Lesen verbindet“. Sie hat ebenfalls eines dieser Book Journal gekauft und es ist nun auf dem Weg quer durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und offenbar noch ein paar andere Länder, damit Leser dort ihre Buchtipps hineinschreiben können. Ich hoffe das Buch kommt irgendwann auch bei mir an, jedenfalls hab ich Kossi meine Adresse zugeschickt. Sollte es ankommen werd ich natürlich auch drüber schreiben
Ist auf jeden Fall eine supertolle Aktion.
Mehr Informationen auf moleskine.com
Book Journal bei Amazon
» moses Bestellung
Wer Buchaccessoires wie Lesezeichen liebt, der kennt einfach den moses Verlag. Die haben da einfach supertolle Sachen, die mich persönlich manchmal sabbern lassen
Ich wollte da schon laaange mal bestellen und nun hab ichs endlich getan und heute ist es angekommen
Ich habs schon von Weitem im Postkasten gesehen, weil der tolle Postbote der deutschen Post den Umschlag einfach halb in den Schlitz gestopft hat, für Jedermann sichtbar und im Regen
Vielleicht Job verfehlt?
No 1: Lesezeichen mit Stift
Ich hab davon schon ein Lesezeichen zuhause und obwohl die im Buch etwas dick sind find ich sie ziemlich praktisch. Zu manchen Büchern mache ich mir nämlich auf Karteikarten, die ich hinten ins Buch lege Notizen und so hab ich dann auch direkt einen Kugelschreiber dabei und diese Kugelschreiber schreiben sogar ziemlich gut muss ich sagen.
No 2: Plüschwal
Den konnt ich da nicht lassen. Er war im Ausverkauf für 1,95€ und weil ich Plüschtiere liebe und Wale auch, hab ich ihn eben adoptiert. Mal sehen, was Biber dazu sagt
No 3: Törtchenmagnetlesezeichen
Also bitte! Die sind ja wohl so extrem toll, dass es ein Verbrechen wäre die nicht zu kaufen
No. 4: Magnetlesezeichen
Mit der Aufschrift Schmöker und lieber lesen. Die find ich auch ziemlich toll. Ich hab vom Mosesverlag mal eine Buchtasche mit der Aufschrift lieber lesen bekommen. Da passen die Lesezeichen auch super zu.
No. 5: Lesezeichen mit Gummiband
Luftpost heißt das Lesezeichen und hat schöne Bildchen von Briefmarken drauf und es hat dieses Gummiband mit dem man das Lesezeichen am Buch fixiert
No. 6: Miez und Mops Lesezeichenbastelset
Miez und Mops sind super und neben den Lesezeichenvorlagen sind da noch ein paar tolle Stempel drin.
Ein normaldenkender Mensch würde jetzt sagen er hätte genug Lesezeichen fürs Leben. Aber ich sammle diese Dinger und desswegen werd ich bestimmt bald wieder beim moses Verlag bestellen. Die haben da noch mehr tolles Zeug was ich gern hätte
» [Lesestatistik] Februar 2010
Diesen Monat hab ich irgendwie nix geschafft. Ich hab diverese Bücher gelesen, aber sie irgendwie nicht beendet und die die ich beendet habe können sich irgendwie glücklich schätzen. Seit ich meinen neuen Sessel hab, hock ich so gerne drauf rum und guck auf das gemütliche Wetter vor dem Fenster, obwohl ich ihn ja eigentlich als neuen “Lesesessel” auserkoren habe. Hat nicht geklappt bisher.
Im Februar gelesen
- Blutpakt von Kim Harrison

- Die Werwölfe von Christoph Hardebusch
- Der Killer von Derek Haas

- Nullpunkt von Lincoln Child

- Erebos von Ursula Poznanski

- Sharpes Trafalgar von Bernard Cornwell
Gelesene Seiten: 2071
Gelesene Bücher: 6
Abgebrochene Bücher: 2
Im Februar gekauft
- Das Tahiti Projekt von Dirk C. Fleck
am 9. Feb. - Nullpunkt von Lincoln Child
am 9. Feb. - Die hässlichste Frau der Welt von Margrit Schriber
am 14. Feb. - Überredung von Jane Austen
am 14. Feb. - Gefahr im Roten Meer von Patrick O’Brian
am 20. Feb. - Erebos von Ursula Poznanski
am 20. Feb. - Sharpes Trafalgar von Bernard Cornwell
am 24. Feb. - The Hunger Games von Suzanne Collins
am 24. Feb
Gesamtkosten: 94,54 €
Gekaufte Bücher: 8
Bereits gelesen: 3
Neu zum SUB: 5
» Ursula Poznanski – Erebos

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Originaltitel: Erebos
Genre: Thriller, Jugendbuch
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 7. Januar 2010
Seiten: 485
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3785569573
Preis: 14,90€
Amazon
Inhalt: In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und – wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!
Rezension: Dieses Buch ist genau wie das Spiel, um das es in ihm geht. Es ist unheimlich fesselnd und man hat große Mühe eine Pause einzulegen und es beiseite zu legen.
An Nick Dunmores Schule taucht eine mysteriöse DVD auf, die an der Schule die Runde macht. Nach und nach kommen viele seiner Mitschüler in Besitz dieser DVD und verändern sich. Sie wirken müde, tuscheln untereinander oder kommen gar nicht mehr zur Schule. Nick fragt sich was da los ist, bis er selber eine DVD angeboten bekommt. Sofort installiert er das Spiel auf seinem Computer und ist ebenfalls sofort gebannt. Es ist ein Fantasyspiel, aber kein normales Fantasyspiel, es redet mit Nick. Es gibt ihm sogar Aufträge, wie eine kleine Kiste von A nach B zu tragen. Nick befolgt diese Aufträge, denn wenn er das nicht tut, oder wenn er im Spiel stirbt, kann er Erebos nie wieder starten und das Spiel ist für ihn für immer vorbei. Aber irgendwann merkt Nick, das da etwas nicht stimmt und dann bekommt er den Auftrag jemanden zu verletzen, oder gar zu töten.
Erebos sind vor allem Anfangs zwei Geschichten. Zum Einen ist da Nick, der Schüler und zum Anderen Sarius, seine Spielfigur im Spiel. Der Leser verbringt recht viel Zeit mit Sarius in der Welt von Erebos und entdeckt diese. Eigentlich ist es ein normales Spiel, wie beispielsweise World of Warcraft. Der Spieler sucht sich aus verschiedenen “Rassen”, wie Zwerg, Mensch, Dunkelelf, Werwolf, Echsenmensch, Katzenmensch etc. eine aus und modelliert seine Spielfigur. Der weitere Verlauf besteht in diversen Schlachten (Quests), die die Spieler bestreiten müssen. Beispielsweise einen Orkangriff abwehren, oder Arenakämpfe. Also bewegt sich das Buch sowohl in der “realen” Welt neben Nick, als auch in der Fantasywelt in Erebos. Allerdings ist es nicht zu fantasymäßig. Für manche Leser ist sowas ja nichts, aber man kann Erebos auch als Fantasymeider gut lesen.
Was mich anfangs etwas gestört hat war die Art zu Schreiben von Frau Poznanski. Es kam mir etwas platt vor. So formlos (Sie beschreibt irgendwie nichts besonders ausgeprägt). Auch die Charaktere sind etwas flach gehalten, obgleich sie im Verlauf des Buches sympathisch werden. Die Schreibe ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig, aber für ein Jugend/Kinderbuch durchaus angebracht.
Trotz des Holperns beim Lesen ist das Buch wirklich spannend. Von vorne bis hinten. Die Idee hinter dem Buch ist super und auch gut umgesetzt. Es hat mich eigentlich nicht viel gestört, bis auf die angesprochene Schreibe, an die man sich aber wie geschrieben schnell gewöhnen kann und es dauert auch nicht lange und Erebos nimmt auch den Leser “in sich auf”. Auch das Ende und die “Auflösung” ist gut durchdacht. Ich hatte wirklich großen Spaß am Lesen.
Ich finde es wirklich wirklich schade, dass ich Erebos nun bereits gelesen habe. Ich könnte es jahrelang weiterlesen. Aber leider hatte es nach 490 Seiten ein Ende. Ich mag nicht so gerne sagen, dass man ein Buch gelesen haben muss, aber wenn die Inhaltsangabe jemandem zusagt, dann lest es! Ihr werdet es nicht bereuen.

irina: 