[Stöckchen] Lesestöckchen
Bevor ich gar nichts blogge, blogge ich (mal wieder) ein Lesestöckchen. Ich mag im Moment irgendwie gerne solche Stöckchenfragen beantworten und hier gibt es ein paar:
1.) Was liest Du gerade?
Blutpakt von Kim Harrison
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Die Geisha von Arthur Golden und auch Stadt der Diebe von David Benioff
3.) Sammelst Du irgendetwas?
Ehm…Kinokarte, Notizbücher und offenbar auch Lesezeichen
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Nein.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Auch nicht. Ich denke ich würde meine Bücher irgendwie überall erkennen. Ist so wie mit Kindern 
6.) Welches Buch hast Du doppelt?
Harry Potter und der Feuerkelch, weil eines davon dermaßen zerfleddert ist, dass es unmöglich wäre es nochmal zu lesen ohne es komplett zu zerstören. Das ist auch ein Grund, warum ich Bücher nicht mehr verleihe…
7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Ich mag mir nichts vorlesen lassen. Desswegen höre ich auch keine Hörbücher.
8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Da unser Kino einen Mittelgang hat sitze ich sowohl am Rand, als auch in der Mitte
Aber niemals hinten. Da sitzen nämlich zu 70% die Idioten.
9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Severus Snape aus Harry Potter…schon nach dem ersten Satz im Stein der Weise fand ich ihn unheimlich interessant. Rachel Morgan aus der Rachel Morgen Reihe von Kim Harrison, sowie Ivy Tamwood und Trend Kalamack aus der selben Reihe mag ich ebenfalls sehr gerne ausserdem mag ich Feuerpfote aus den Warrior Cats Büchern. Was einzelne Bücher angeht hat mich Aimery Fletcher aus Charlotte Lynes Das Haus Gottes sehr faszinierend.
10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Wenn ein Buch genau da ins Regal rein passt, dann soll es da auch rein. Meine Bücher sind kaum geordnet. Ich habe meine Piper und Hardcover in einem Wandregal liegen und die meisten Taschenbücher und Hardcover, die keinen Platz mehr im Wandregal haben liegen, wie es eben gerade stapelmäßig passt im Bücherregal
11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
Vorm zu Bett gehen. Nach dem Aufstehen nur an Wochenenden, sonst schlafe ich unter garantie beim Lesen ein, wenn ich morgens um 6 versuche was zu lesen.
12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Ich hab keine Feinde und wenn, würde ich ihm kein Buch schenken, sondern nen Arschtritt.
13.) Hardcover oder Paperback?
Ich mag beides gerne…beim Hardcover nervt mich nur der dämliche Umschlag.
14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich finde, dass Zeitungen ein verdammt bescheuertes Format haben und sich dermaßen blöd lesen lassen, dass ich meistens nur die Titelseite lese und dann im Internet lese.
15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Mal abgesehen von Harry Potter: Dämon von Matthew Delaney…kann ich jetzt gar nicht mehr unbedingt verstehen, aber das Buch hab ich damals überall hin mitgeschleppt und gelesen, weil es sooo spannend war.
16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
In gewissererweise finde ich jede Literaturverfilmung, deren Vorlage gut ist ebenfalls annehmbar. Es ist nicht so leicht ein Buch so umzusetzen, dass jeder seine Fantasien in den Verfilmungen wiedersieht, desswegen hat auch immer irgendwer was zu Meckern. Ich kenne keine Verfilmung, die wirklich 100%ig misslungen ist.
Gerne sehen mag ich: Die Schwester der Königin, Herr der Ringe (Hier finde ich sogar den Film besser als die Bücher), Harry Potter, Die Herzogin, Der Jane Austen Club, Die Buddenbrooks (Die neue Verfilmung 2008 von Heinrich Breloer), No Country for old Men etc.
17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Meine Freundin schenkte mir mal das Buch “Weisst du eigentlich wie lieb ich dich hab?” Das lese ich sehr gerne und denke an sie.
18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Urlaub? Kenn ich nich. Ich war noch nie im Urlaub, nur zuhause und da les ich, was ich lesen will.
19.) Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Es gibt jede Menge Bücher, die man gelesen haben muss. Aber Menschen, die gar nichts lesen interessiert das sowieso nicht, von daher…
gemoppst vom Stöckchen Blog
Ich hätte übrigens auch mal wieder lust auf eine tolle Blogparade, aber im Moment findet irgendwie nichts tolles statt
Vielleicht sollte ich mir mal selbst was ausdenken…
[Lesestatistik] Januar 2010
Der Januar 2010 ist nun vorbei (Kam mir irgendwie unendlich vor). Und wie ich es mir vorgenommen habe gibts jetzt die erste Statistik
Im Januar gelesen
- Die Herrin der Burg von Ulrike Schweikert

- Ungeliebte Königin von Helga Thoma

- Stadt der Diebe von David Benioff

- Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins

- Die Geisha von Arthur Golden

Gelesene Seiten: 2110
Gelesene Bücher: 5
Abgebrochene Bücher: 0
Im Januar gekauft
- Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins
am 4. Jan. - Black Monday von R. Scott Reiss
am 4. Jan. - Stadt der Diebe von David Benioff
am 5. Jan. - Nebra von Thomas Thiemeyer
am 5. Jan. - Eine Frage der Zeit von Alex Capus
am 12.Jan. - Extreme: My Autobiography von Sharon Osbourne
am 19. Jan. - Blutlied von Kim Harrison
am 19. Jan. - Warrior Cats: Vor dem Sturm von Erin Hunter
am 19. Jan. - Das Erbe der Königin von Philippa Gregory
am 19. Jan. - The Hunger Games: Catching Fire von Suzanne Collins
am 19. Jan. - Blutnacht von Kim Harrison
am 23. Jan.
Gesamtkosten: 122,78 €
Gekaufte Bücher: 11
Bereits gelesen: 2
Neu zum SUB: 9
Tja, 123€ ausgegeben und das nur, wegen der ollen Amazonfrustbestellung, dafür war ich merkwürdigerweise aber auch weniger im Kino. Aber gut…ich hoffe, dass es nächsten Monat eeetwas besser wird.
Sherlock Holmes

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Originaltitel: Sherlock Holmes
Premiere: 25. Dezember 2009 (USA)
Dt. Start: 28. Januar 2010
Produktionsland: USA
Genre: History, Action
Laufzeit: 128 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie, Mike Johnson
Darsteller: Robert Downey Jr. (Sherlock Holmes), Jude Law (Dr. John Watson), Rachel McAdams (Irene Adler), Mark Strong (Lord Blackwood), Kelly Reilly (Mary), William Hope (John Standish), Eddie Marsan (Inspector Lestrade), James Fox (Sir Thomas), Hans Matheson (Lord Coward)
Inhalt: Sherlock Holmes mag durchgeknallt sein, doch er ist ein sehr guter Detektiv. Da kündigt der der schwarzen Magie frönende Frauenmörder Lord Blackwood vor seiner Exekution an, dass sein Tod erst der Anfang sein werde. Prompt weilt er alsbald wieder unter den Lebenden und treibt seinen perfiden Plan, mit Hilfe seiner Geheimorganisation wieder die Macht über Britanniens ehemalige Kolonie, den Vereinigten Staaten, zu erlangen, voran. Da ist Holmes gefordert…
Trailer:
Review: Sherlock Holmes ist eine Neuverfilmung der unzähligen alten Sherlock Holmes Filme, die fast jeder kennt und mindestens auch schon ein Mal gesehen hat. Und in der Tat ist diese Verfilmung von Guy Ritchie ziemlich gelungen.
Die schauspielerische Leistung in Sherlock Holmes sind ausgezeichnet. Vorallem Robert Downey Jr. sticht mal wieder mit einer hervorragenden Darstellung des Sherlock Holmes herraus. Jude Law (Dr. Watson) konnte ich mir anfangs nicht besonders gut in dieser Rolle und vorallem zusammen mit Robert Downey Jr. vorstellen, aber letztendlich hat er mich voll überzeugt. Es gibt allerdings manche Filme, in denen mich Frauen nerven und Sherlock Holmes ist so ein Film. Obwohl Rachel McAdams vielleicht eine gute Schauspielerin ist, ist ihre Rolle in gewisserer Weise ziemlich überflüssig. Gott sei Dank war sie nicht die arme, hilfebedürftige Frau, die ständig gerettet werden muss, sonst wäre ich wahrscheinlich noch genervter gewesen. Einen Bekannten hab ich im Film auch gesehen. Hans Matheson, der in Tudors Thomas Cranmer spielt. Schön, ihn auch mal in einer anderen Rolle zu sehen.
Die Story ist super, gewohnt Sherlock Holmes mäßig. Spannend, actionreich und nicht so durchsichtig wie so manch andere Stories dieser Art von Filmen. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Bis zum Schluss war ich mir nicht ganz schlüssig, wie Lord Blakewood all das genau bewerkstelligt hat.
Besonders gefallen haben mir die aussergewöhnlichen Schnitte. So hab ich einen Film auch noch nicht gesehen. Er ist teilweise ein bisschen verwürfelt, was ihn interessanter macht. Der Film weist auch in manchen Kampfszenen Zeitlupe auf, was ich auch sehr positiv finde. Ich finde es ganz schrecklich wenn, vorallem in Kampfszenen, alles so schnell geht, dass man gar nichts mitbekommt. Zwar gibt es in Sherlock Holmes auch ein paar wenige dieser Szenen, aber darüber kann man in diesem Fall hinweg sehen, denn es hätte schlimmer kommen können. Auch der nötige Humor kommt nicht all zu kurz. Schön waren auch die Ansichten auf das historische London. Wirklich hübsch anzusehen. Leider gibt es davon auch nicht besonders viele und auch, wenn ich schon dabei bin alles aufzuzählen, hat mir der Soundtrack von Hans Zimmer ziemlich gefallen.
Alles in Allem ist Sherlock Holmes ein ziemlich unterhaltsamer Film mit guten Schauspielern und einem vernünftigen Soundtrack, den man sich durchaus im Kino ansehen kann.
[Ich lese] Blutpakt
Kim Harrison – Blutpakt
Rachel Morgan kommt nicht zur Ruhe. Gerade von ihrem menschlichen Liebhaber verlassen, könnte sie jetzt in ihrer Beziehung mit dem lebenden Vampir Kisten glücklich sein. Doch jemand will ihren Platz in dem Werwolfrudel, in dem sie die Leitwölfin ist. Und auch ihr Ex-Freund Nick bleibt nicht verschwunden, sondern verführt den Sohn ihres Pixie-Partners Jenks zu einem Diebeszug. So muss Rachel nach Michigan, um ihn zu retten, begleitet von Jenks, der Dank Dämonenmagie menschlich Größe annimmt. Doch dann stellt sich heraus, das Nick ein unschätzbares Werwolf-Artefakt gestohlen hat und Rachel um ihr Leben und das ihrer Freunde bangen muss…
ISBN: 978-3453532908 |
Amazon
Rezension zu Band 1, Band 2, Band 3
Endlich komme ich mal dazu Band 4 der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison zu lesen und werde gleich so enttäuscht. Es liegt diesmal nicht am Buch, an der Geschichte oder sonstwo dran, sondern an der Übersetzung, die mir gleich von Anfang an merkwürdig vorkam. Band 1, 2 und 3 wurden von Alan Tepper übersetzt und der hat seinen Job ziemlich gut gemacht. Ab Band 4, also Blutpakt übersetzt Vanessa Lamatsch weiter. Ich will nicht sagen, dass sie schlecht übersetzt, aber man merkt einen wirklich großen Unterschied und das stört mich ganz gewaltig. Tepper hat es drauf gehabt das Buch spritzig und flott zu schreiben, bei der Übersetzung von Lamatsch lese ich einige Seiten und bin davon so gelangweilt, dass ich bald nur noch “Blablabla” verstehe und das liegt nicht an der Story selber.
Ich hab keine Ahnung, warum Tepper die Reihe nicht weiter übersetzt, aber ich finde es ziemlich blöd, dass man eine Übersetzerin gewählt hat die einen so drastisch anderen Stil hat. Ich könnte natürlich jetzt auf die deutschen Ausgaben pfeifen und mir die englischen kaufen, aber suboptimalerweise habe ich schon die nächsten Bücher gekauft. Da muss ich wohl durch…aber ich finds schlichtweg scheiße
Zumal diese Reihe die einzige in der Fantasysparte ist, die mir wirklich zusagt… Biberkacke!
Kindle, Sony Reader und Co.
In letzter Zeit sieht und hört man ja immer mehr von diesen neuartigen eReadern, die laut der Presse bald alle Bücher ersetzen werden. Für irgendwelche Geschäftsmänner, die in ihren Aktentaschen keinen Platz mehr für Bücher, oder ihre unzähligen Notizen
haben mag das ja vielleicht was ganz tolles sein, aber wie sieht das aus mit Privatpersonen?
Ich persönlich finde diese eReader total überflüssig und mir würde nie in den Sinn kommen für sowas Geld auszugeben, auch, wenn ich eigentlich jemand bin, der gerne neue Technik ausprobiert,. Wenn ich das mal am Beispiel des Sony Readers ausrechne würde es so aussehen: Ich müsste mir den neuen Reader Touch kaufen, weil es den alten nicht mehr gibt und dieser kostet stolze 299€, was für mich fast 30 Taschenbücher a 10€ sind und dabei muss man mal bedenken, dass der Reader komplett leer und ohne irgendein Buch ankommt. Man würde ja behaupten, dass sich das Teil rentiert, wenn man nun nur dafür Lesestoff kauft, der ja sicher billiger ist als ein normales Buch, weil es sich nur um eine lächerliche Datei handelt. Ja…aber nein. Ein E-Book für den Sony Reader kostet bei Thalia im Schnitt 9,99€, also einige Cent mehr als ein normales Taschenbuch. 10€ für eine dämliche Datei. In 10€ für ein Buch wären neben dem Verdienst für den Autor noch die Kosten zur Herstellung des Buches drin, die in so einer Datei natürlich nicht drin stecken. Der Sony Reader lohnt sich also von vorne bis hinten für eine normallesende Privatperson nicht und nur um ein Stück neue Technik in der Hand zu haben und damit vor allen anderen der große Hecht zu sein ist mir das absolut nicht wert. Mal davon abgesehen finde ich, sieht es ziemlich merkwürdig aus mit so einem
Ding in der Hand rumzusitzen. Ein altmodisches Buch macht da eher was her.
Wenn es um das “Ersetzen” des guten, alten Buches geht verstehe ich und offenbar auch einige andere keinen Spaß mehr. Als ich vor einigen Wochen im Thalia in der Spitalerstraße in Hamburg saß beobachtete ich den Sony Reader, der dort ausgestellt war. Ich saß ungefähr 40 Minuten dort und in dieser Zeit haben viele Leute das Ding kritisch beäugt, aber nur sehr sehr wenige und hauptsächlich Männer, die von ihren Leserattenfrauen zum Buchshoppen gezwungen wurden haben das Ding in die Hand genommen und ausprobiert. Allerdings auch nur kurz. Die meiste Zeit lag das Ding unbeachtet in seinem Schaukasten.
Ich denke man kann mit so einem Gerät ein Buch gar nicht ersetzen. Höchstens das Buchuniversum für manche erweitern. Ich könnte mich nicht damit abfinden anstelle eines Buches so ein Gerät in den Händen zu halten. Ich brauche knisterndes Papier und könnte ohne den Geruch von Druckerschwärze und Papier gar nicht ans Lesen denken. Für mich also keinen Reader und auch keine eBooks, weder auf dem PC, noch auf dem Telefon oder sonstwo.
Arthur Golden – Die Geisha

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Originaltitel: Memoires of a Geisha
Genre: Drama, History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2000
Seiten: 576 Seiten
Verlag: btb
ISBN: 978-3442726325
Preis: 10,00€
Amazon
Inhalt: Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.
Rezension: Die Geisha ist eines der Bücher, die schon seit geraumer Zeit in meinem Regal rumSUBen. Nachdem ich damals den Film sah nahm ich mir vor auch das Buch zu lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Vor einer Woche habe ich mir den Film ein weiteres Mal angesehen und mich entschlossen mich nun endlich dem Buch zu widmen und ich muss sagen, dass das eine ziemlich gute Idee war.
Der Film war super. Ich hab ihn sehr gerne gesehen, auch, wenn Kenner der Geisha Kultur einiges dran zu meckern haben. Mich hat der Film eben einfach unterhalten und das Buch unterhielt mich mindestens doppelt so gut. Man begleitet die kleine Chiyo, die in jungen Jahren von ihrem Vater an ein Geisha Haus, eine Okiya verkauft wird. Dort lernt sie unter den strengen Augen der Okiya Mutter und der erfolgreichen Geisha Hatsumomo, die einen Groll gegen die kleine Chiyo hegt und gegen sie intrigiert die Kunst eine Geisha zu sein. Bald ist auch sie sehr erfolgreich, aber das was sie in ihrem Leben wirklich will entfernt sich immer weiter von ihr.
Was mir an diesem Buch sicher am besten gefallen hat ist die Atmosphäre, die es vermittelt. Wie oft hat man schon von Geishas gehört, Bilder gesehen, oder Filme angeguckt, aber so richtig verstanden hat man das als westlicher Mensch nicht. Die Geisha aber lässt den Leser tief in die geheimnisvolle, mysteriöse Welt der Geishas und das Leben in den Geishavierteln blicken. Man versteht vielleicht nicht alle Eigenarten dieser Kultur, aber man kommt ihr näher, was das Interessante daran ist. Arthur Golden schreibt so, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als tief in die Worte einzutauchen und die Geschichte aufzunehmen. Es war teilweise wie in einer anderen Welt und ich habe alles um mich herum vergessen. Es war wirklich schön ein Buch mal wieder so intensiv zu erleben.
Ein wenig brutal fand ich das plötzliche Herausreißen des Lesers aus der Geschichte. Plötzlich, zum Ende hin nimmt das Buch nämlich eine ganz andere Wendung und befördert den Leser quasie mit einem Arschtritt wieder in die “wirkliche Welt”.
Es gibt sonst eigentlich nichts schlechtes über Die Geisha zu sagen. Das Buch hat mir von vorne bis hinten ausnehmend gut gefallen, ich fand es sogar weitaus besser als den Film und hat mich vorallem mal wieder ein eine wirklich fantastische Welt entfürt. Ich finde es sogar sehr schade, dass das Buch schon vorbei ist, obwohl ich mir extra ein wenig Zeit gelassen hatte. Ginge es nach mir, hätte es noch hunderte und hunderte von Seiten länger sein können.
Nina [libromanie]:
Ich wünsch dir

