» Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

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Originaltitel: Gut gegen Nordwind
Genre: Erzählung
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 2006
Seiten: 218
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442465866
Preis: 7,95€
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Inhalt: Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift “Like” kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Rezension: Ich weiss gar nicht warum ich hierzu noch eine Rezension schreibe. Beinahe jeder hat dieses Buch schon gelesen und die die es noch nicht gelesen haben wollen es offenbar ganz entschieden noch tun, oder eben ganz und gar nicht, ganz gleich, was ich hier in meine Rezension schreibe. Trotzdem finde ich muss ich für dieses kleine Juwel ein paar Zeilen schreiben, denn Gut gegen Nordwind ist etwas ganz besonderes.
Gut gegen Nordwind ist kein klassischer Roman wie man ihn so kennt. Wenn man das Buch aufschlägt findet man sich in einem eMail Wechsel zwischen Emmi Rothner und Leo Leike wieder, die sich nur ganz zufällig durch einen blöden Tippfehler kennengelernt haben. Der Leser bekommt einfach nur die eMails der Beiden zu lesen, die die beiden über knapp ein Jahr geschrieben haben. Es gibt also keine Handlung oder ähnliches im Buch, aber die eMails haben es in sich. Ich musste schmunzeln, laut lachen (Vorallem die Mia/Tofu Sache fand ich extrem witzig
) und, ich habe zwar nicht geweint, aber hin und wieder musste ich auch ersteinmal schlucken bevor ich weiterlesen konnte.
Dass das Buch nur aus diesen eMails besteht tut ihm wohl ganz gut, denn ich denke es wäre nur halb so gut und mindestens doppelt so langweilig als mit den eMails interessant würde es aus Handlungen bestehen. Der Leser kann sich so einfach nur zurücklehnen und dem Mailverkehr der Beiden folgen.
Gut gegen Nordwind ist ein ganz herrliches Buch, das für gemütliche Stunden alleine perfekt ist. Vielmehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen
» Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein Ideal ist
Ich habe eigentlich kein “Ideal”, was Menschen angeht. Jeder hat letztendlich irgendeinen Makel, egal wie hübsch oder klug oder nett er ist. Irgendwas findet man letztendlich immer. Bisher kannte ich nur eine einzige Person, die für mich wirklich, wirklich “perfekt” war.
Was aber mein BuchIdeal angeht ist das etwas schwieriger. Es kann definitiv niemand sein, den ich nur aus einem Buch kenne. Man muss eine Figur doch erstmal so richtig kennenlernen bevor man so eine Frage beantworten kann und da kommen für mich also nur Personen aus Reihen in Frage, die man also schon “länger” kennt. Ich mag Rachel Morgan, aus der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison (Die Reihe ist gerade recht populär bei mir
). Sie ist eine starke, selbstbewusste Persönlichkeit, manchmal etwas tollpatschig und voreilig, was letztendlich ein wenig nerven kann, aber wie gesagt, ein wirkliches 100%iges Ideal gibt es irgendwie nicht.
» Biber für Deutschland
Jahrhunderte, so kommts mir vor gabs keine Bilder mehr von Biber. Aber Biber gehts gut und Biber ist ganz biberig auf das Deutschlandspiel heute Abend (Ja, auch Biber mögen Fußball) und hat sich schonmal entsprechend dekoriert.

Ich hab ihm als Snack schon ein bisschen Holz rangeholt
» Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Ich muss mich nun wirklich mal wieder etwas ranhalten, mit 31 Tage 31 Bücher. Tag 25, Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt lasse ich aus, weil es das nicht gibt, jedenfalls habe ich mein zweites Buchich noch nicht entdeckt
Ein Buch das ich meinen Kindern vorlesen würde wäre ganz klar Harry Potter, genaugenommen würde ich mich dafür einsetzen, dass sie es später mal selber lesen. Harry Potter ist eben einfach für jede Altersgruppe was ganz besonderes und sollte man schon irgendwie mal gelesen und wenn nicht das, dann in Filmform gesehen haben.
Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling
Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannenste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nachste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.
ISBN: 978-3551551672
» “Blut…was?” Titelchaos
Unter Buchverlagen ist es wohl ein ungeschriebenes Gesetz: Buchserien müssen sich durch ähnliche Cover, Aufmachung und vor allem Titel gleichen, damit auch wirklich jeder Depp sieht, dass es sich da offenbar um eine Reihe handelt.
Das klappt ja auch ganz gut, wenn ich da an Serien wie Harry Potter denke, dessen Titel alle total unverkennbar sind und man auch, wenn man keine Ahnung davon hat irgendwie auf die Titel kommt: “Ja, dieser Potter, wo dieser Kerl aus diesem Gefängnis ausbricht” = Der Gefangene von Askaban “Der Potter, wo Harry diesen Stein sucht” = Der Stein der Weisen. Auch die Cover kann man schon aus der allergrößten Entfernung erkennen, den auf jedem klebt ein v
erwirrt dreinblickender Harry. Mir fallen noch spontan hunderte andere Reihen ein, bei denen es ähnlich ist. Wie zum Beispiel die Warrior Cats Reihe von Erin Hunter. Die Titel lauten wie “Warrior Cats: In die Wildnis”, oder “Warrior Cats: Feuer und Eis” und auf dem Cover das Gesicht einer Katze und eine Szene aus dem Buch. Etwas kritischer wird es da für Nicht-Fans bei den Biss Büchern von Stephenie Meyer. Die Titel kennt man im Großen und Ga
nzen: “Biss zum Morgengrauen”, “Biss zur Mittagsstunde”, dieses Wortspiel war sicher im Verlag ein echter Schenkelklopfer. Auch wenn Nicht-Fans möglicherweise etwas verwirrt sind, wenn sie die Titel sehen, weil sie rein gar nichts über den Inhalt des Buches verraten ist es eigentlich kein Problem sich die Titel irgendwie zu merken. “Biss zum insertbeliebigetageszeithier” Je früher die Tageszeit, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um eines der ersten Bücher handelt.
Was ich sagen will: Ähnliche Cover und Titel sind für Serien eine spitzen Sache und auch ein Muss. Aber man kann es auch übertreiben… ich will es mal so ausdrücken:

Und das sind ja noch nicht einmal alle in Deutschland erschienenen Bücher der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison. Nach Blutspur, -spiel, -jagd, -pakt, -lied und -nacht kommt noch Blutkind und Bluteid und damit ist die Reihe auch noch nicht beendet, denn sie wird von der Autorin noch immer fortgesetzt. Wer steigt denn bitte da durch? Keiner der Titel spiegelt den Inhalt wieder und die Cover sind auch nicht gerade einprägsam. Ich renne tagtäglich mit einer Liste der Reihe rum, für den Fall, dass ich mal den nächsten Band kaufen möchte, denn wenn ich ohne Liste vor den Regalen stehe blick ich nicht durch welches Buch ich schon hab oder welches das Nächste ist. Obwohl die Gestaltung der Reihe ja durchaus gelungen ist, ist das alles ein wenig zu viel Ähnlichkeit. Tja, da hat der Heyne Verlag wohl etwas übertrieben…
» Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Ich bin abgesehen von Harry Potter kein allzu großer Fantasy Fan und viele wissen das, aber trotzdem gibt es da eine Fantasy Reihe (abgesehen von Harry Potter
) die ich wirklich wirklich großartig finde und die ich gerne verfolge. Das wäre die Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison, die im Moment 7, ab Oktober 8 Bände umfasst und noch immer weitergeführt wird.
Blutspur von Kim Harrison
Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur. Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …
ISBN: 978-3453432239

irina: 