Archiv für den Tag: ‘Anne Helene Bubenzer’

[Gewinnspiel] Und der Gewinner ist…  

Geschrieben von Sally am Montag, 18 Januar, 2010 | 189 views. | 3 Kommentare

Heute endet mein Gewinnspiel zum Einjährigen. Ich habe ziemliche viele eMails bekommen, mehr als ich vermutet hatte. Dabei waren sehr viele nette Mails und Glückwünsche, über die ich mich sehr gefreut habe *042*
Mir selber wär es wahrscheinlich unmöglich gewesen aus diesen ganzen Mails und netten Texten jemanden auszusuchen, der das Buch und die Leseeule gewinnt, also habe ich mich an random.org gewandt, alle Namen eingetragen und eine Zufallsliste generiert und hier sind die ersten Vier:

Die Gewinnerin ist also Katrin W.! Herzlichen Glückwunsch *045* Die Eule lässt grüßen und freut sich auf die Reise und die Ankunft bei dir *040*

Allen anderen Teilnehmern danke ich fürs mitmachen. Da das Gewinnspiel wirklich gut lief und mir großen Spaß gemacht hat kann ich mir vorstellen auch in Zukunft das ein oder andere kleine Gewinnspiel zu veranstalten *042*

[Gewinnspiel] Ein Jahr plueschsarg.net  

Geschrieben von Sally am Montag, 11 Januar, 2010 | 265 views. | 8 Kommentare

Heute, am 11. Januar vor genau einem Jahr schrieb ich um 14:12 Uhr den ersten Artikel in meinem frisch aufgesetzten neuen Blog. Genaugenommen existiert plueschsarg.net jetzt allerdings schon ungefähr zweieinhalb Jahre.

Angefangen hat alles mit einem kostenlosen Blog bei over-blog.com. Ich hatte Lust einen Blog zu führen, in dem ich mal etwas “sinnvolles” schreibe, als ständig nur über Dinge, die ich gemacht habe oder über meine Gedanken oder sonstigen langweiligen Inhalt, den ja eigentlich niemand interessiert, der ein eigenes Leben hat, wie ich es schon jahrelang bei myblog gemacht habe. Also entschied ich mich einen Blog über mein liebstes Hobby zu schreiben: Das Lesen.

Alte Gepflogenheiten konnte ich letztendlich aber doch nicht ablegen und schrieb neben Artikeln über Bücher auch über mich, gesehene Filme und erlebte Dinge. Recht schnell aber hatte ich die Nase voll davon abhängig und eingeschränkt von einem Bloghoster zu sein, besorgte mir kostenlosen Webspace von oHost und installierte mir Wordpress, das ich schon vorher ins Auge gefasst hatte. Es dauerte Tage bis ich ein geeignetes Theme entworfen hatte. Die Kenntnis war da, aber leider keine Kreativität. Als ich dann endlich etwas zustande gebracht hatte veröffentlichte ich meinen neuen Blog und schrieb seither mit Wordpress weiterhin über Bücher und auch noch immer über mich selbst. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, dass es vielleicht ganz angenehm ist einen Blog zu schreiben, in dem nicht ausschließlich über Bücher gesprochen wurde, sondern auch über die Person dahinter. Allerdings verkniff ich mir sinnlose oder für Aussenstehende langweilige Artikel und schrieb nur das, was mir würdig für meinen Blog und meine Leser erschien auf. Ich wollte eben niemanden mehr mit langweiligem, belanglosen Zeug nerven.

Es dauerte nicht lange, ich glaube höchstens ein paar Monate, da fühlte ich mich mit meinem Blog so wohl, dass ich einen Schritt wagte, den ich bis dahin noch nie gemacht hatte: Ich kaufte mir eine Toplevel Domain und ein wenig Platz auf einem Webserver von all-inkl (Übrigens ein sehr empfehlenswerter, kundenfreundlicher Hoster, bei dem ich gerne mein Geld lasse *046* ). Zu dem Zeitpunkt war der Begriff “Plüschsarg” schon etwas, was zu mir gehörte. Wenn man ihn bei Google sucht, kommt man beinahe ausschließlich zu Seiten die mit mir zu tun haben. Ich wollte den Namen einfach beibehalten, auch, wenn er nicht unbedingt zu der Hauptthematik meines Blogs passte. Also registrierte ich mir natürlich plueschsarg.net als Domain.

Der Umzug von meinem oHost-Blog zu meinem neuen, frisch installierten Plueschsarg.net-Blog ging relativ unspektakulär von statten und seither blogge ich unter dieser Domain.

Nach ungefähr 1 1/2 Jahren störte mich etwas an meinem Blog und an den Artikeln, die ich geschrieben hatte. Ich wollte sowas wie einen Neuanfang und verharrte fast 20 Minuten mit meinem Finger über der entf-Taste, nachdem ich alle Datein im Serververzeichnis meines FTP Programms markiert hatte. Ich überlegte, ob ich wirklich alles löschen sollte. Jedes Foto, jeden Kommentar, alles, was ich da jemals geschrieben hatte. Ich erinnerte mich an meine alten Blogs zurück, von denen jeder noch da ist und auch noch die alten Artikel existieren. Irgendwann hämmerte ich einfach mit dem Zeigefinger auf die entf-Taste und es war gegessen. Ich sah wie sich alle Dateien vom Server verabschiedeten. Die Datenbank war danach schnell resettet und ich installierte Wordpress von Neuem.

Und hier ist das “neue” plueschsarg.net. Seit einem Jahr. Und ich würde nicht auf die Idee kommen alles zu löschen, was hier drin steht. Ich liebe meinen Blog und alles, was ich darin geschrieben habe. Ich bin sogar sehr zufrieden mit meinem Theme und das, obwohl ich es nie länger als ein paar Monate mit einem Theme aushalten konnte. Danach musste ich immer etwas Neues entwerfen. Aber dieses Theme besteht von Anfang an, auch, wenn ich die Farben zwei Mal gewechselt habe.

Mein Blog ist das Zuhause von meinen Buch- und Filmrezensionen, meinen heißgeliebten Biberfotos und anderen Fotos von Dingen, die ich so unbedingt zeigen musste. Ich schrieb hier einige Sachen über meinen Alltag, Sachen die ich mag, die ich hasse, die mich so richtig nerven und aufregen. Sogar einige treue Leser habe ich dazu gewonnen, die ich vorher nie hatte (Eben weil ich über dämlichen Scheiß geschrieben habe *054* ). Für mich ist mein Leseblog-Projekt bisher ein voller Erfolg und das macht mich sehr glücklich und auch sehr stolz.

Ich danke euch allen von Herzen, die meinen Blog lesen und hoffe ihr bleibt mir treu *053*
Man sagt ja immer: “Einen Blog schreibe ich für mich selbst”, aber das stimmt nicht ganz. Immer schreibt man auch, damit andere Leute es lesen und das ist auch gut so, denn eigentlich sind es die Leser, die einen Blog und seinen Autoren am Leben erhalten. Auf ein weiteres Jahr mit meinem Blog und mit euch *045*

Und da ihr euch bis hier her gequält habt und diesen zutiefst uninteressante Werdegang meines Blogs gelesen habt sollt ihr auch belohnt werden.

Zum Einjährigen von plueschsarg.net verlose ich 1x mein Buch des Jahres 2009 & eine Leseeule:

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown | [Meine Rezension]
von Anne Helene Bubenzer
Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.
Ein kleiner, feiner Roman über einen zutiefst sympathischen Bären, den zu lesen ich sehr genossen habe.

jjj.

Was ihr dazu tun müsst ist ganz einfach: Schreibt mir  eine kleine E-Mail, in der mindestens euer Vor- oder Nickname steht an sally@plueschsarg.net. Am Montag, den 18. Januar werde ich dann den Gewinner hier bekanntgeben *038*
Viel Glück allen Teilnehmern *040*

von Sally am Montag, 11 Januar, 2010 um 12:51 Uhr

In den Kategorien: Blog

Tags: , , , , , ,

Das Lese- und Filmjahr 2009  

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 31 Dezember, 2009 | 157 views. | Keine Kommentare

2009 ist nun bald vorbei (endlich) und ich habe mir ein paar Gedanken über meine Tops und Flops in Sachen Büchern und Filme gemacht.
Meine Tops in Sachen Büchern sind dieses Jahr auf jeden Fall die Folgenden:

  1. Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von Anne H. Bubenzer
    Rezension | Amazon
    Dieses Buch hat mich wohl am meisten überrascht. Es war ein ganz wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und es auch uneingeschrenkt jedem empfehlen würde, egal welche Vorlieben er in Sachen Büchern hat.
    Es ist eine Geschichte über einen Bären, der in seinem langen Leben von Hand zu Hand weitergereicht wird und über das Erlebte erzählt. Dabei kommt er natürlich viel rum und lernt unterschiedliche Menschen und Orte kennen und versucht diese zu verstehen.
    .
  2. Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky
    Rezension | Amazon
    Obgleich es mich anfangs eher gelangweilt und in Folge dessen auch abgeschreckt hat, hat mich Metro 2033 nach den anfänglichen Holpersteinen sehr überzeugt und vor Allem auch unterhalten.
    Metro 2033 ist die Geschichte von Artjom, einem russischen Jungen, der mit vielen Anderen nach einem Atomkrieg in der Moskauer Metro lebt. Nach einem Angriff mysteriöser Mutanten muss Artjom jedoch seine Station verlassen und begibt sich auf die Reise durch die unberechenbare Metro.
    .
  3. Die Straße von Cormac McCarthy
    Rezension | Amazon
    Mein erstes Buch von Cormac McCarthy und ich bin gleich beeindruckt gewesen. Er schreibt sehr bedrückend und glaubhaft. Ich war schon fast traurig, dass das Buch mit seinen knappen 260 Seiten nur von so kurzer Dauer ist.
    Die Welt brennt und liegt in Schutt und Asche. Ein Mann und sein Sohn machen sich zusammen auf den Weg zur Küste, in der Hoffnung dort auf Hilfe zu treffen. Auf ihrem Weg begegnen sie fanatischen Menschen und kämpfen um jeden Bissen Essen und ihr Leben.

Es war nicht besonders schwer Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown als Top des Jahres zu ernennen. Bei den anderen Büchern war ich mir nicht ganz sicher, immerhin habe ich dieses Jahr auch Die Bücherdiebin gelesen und das ist auch ein sehr bewegendes und lesenswertes Buch, das mit Sicherheit auch einen Platz auf dieser kleinen Liste verdient hätte. Aber letztendlich war ich überraschter von Metro 2033 und Die Straße hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Die Bücherdiebin bekommt aber den inoffiziellen Platz 4.

Was die Filme angeht (und von denen habe ich verdammt viele geguckt in diesem Jahr) habe ich mir die Drei folgenden ausgesucht:

  1. Inglourious Basterds
    Rezension | Amazon
    Auch, wenn der neue Film von Quentin Tarantino anfangs nicht unbedingt überzeugt hat, war er zum Ende hin doch sehr gut. Mittlerweile kann ich schon gar nicht mehr verstehen, warum ich diesen Film anfangs langweilig fand. Vorallem die Leistung von Christoph Waltz als Col. Hans Landa hat mich beeindruckt.
    Eine amerikanische Eliteeinheit, die Basterds dringen in das, von Nazis besetzte Frankreich ein und mischen die Besetzer auf. Ihr Ziel ist es soviele Nazis wie möglich zu töten.
    .
  2. No Country for old Men
    Rezension | Amazon
    Obwohl No Country for old Men bereits 2008 erschien habe ich ihn erst dieses Jahr gesehen und ich war gleich beeindruckt. Ethan & Joel Coen haben wieder, wie gewohnt einen durchweg spannenden und durchdachten Film kreirt, mit sehr überzeugenden Schauspielern.
    Der Cowboy Llewellyn Moss findet neben einem missglückten Drogendeal in der Wüste Texas’ 2 Millionen Dollar. Er macht sich mit dem Geld aus dem Staub und hat forthin einen durchgeknallten Serienkiller auf den Fersen.
    .
  3. 96 Hours
    Rezension | Amazon
    Das Jahr fing mit 96 Hours filmtechnisch schon mal ganz besonders gut an. In diesem Film gibt es einen ganz ausergewöhnlichen Liam Neeson in einem verdammt spannenden Actionfilm, der sich auf jeden Fall zu sehen lohnt. Davon hätte ich dieses Jahr auch gerne mehr gesehen
  4. Die Tochter des Ex Topagenten Bryan Mills wird von skrupellosen Menschenhändlern entführt. Er macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und schreckt vor keiner Brutalität, den Entführern gegenüber zurück.

Jetzt konnte ich leider 2012 nicht unterbringen, der mich auch sehr beeindruck hat. Allerdings musste er letztendlich 96 Hours weichen, denn dieser Film hat mich mehr überzeugt und unterhalten. Der neue Potter, Harry Potter und der Halbblutprinz hat nur desswegen keine Platzierung bekommen, weil ich damit gerechnet habe, dass ich ihn mögen werde. Ich bin eben ein großer Potter Fan und für mich funktionieren eben alle Potter Filme gut.

Für das Jahr 2010 nehme ich mir auf jeden Fall vor mehr Filme zu rezensieren. Wenn ich nur halb soviele Filme rezensiert hätte, als ich geguckt habe, dann wärs hier ganz schön voll. Aber leider komme ich nie dazu, oder mir fehlt die Motivation.
Buchtechnisch nehme ich mir 2010 nichts Anderes vor. Ich werde sicher wieder weitaus mehr kaufen, als ich lese, aber das finde ich ok. Sollte es mal irgendwann aus unerfindlichen Gründen keine Bücher mehr in den Läden geben, habe ich gewonnen. Ich habe dann nämlich alles voll mit ungelesenen Büchern *033* Man soll ja immer positiv denken. Meine Lesestatistik wird mir Ende des nächsten Jahres ja den Unterschied zwischen meinem Lese- und Kaufverhalten zeigen. Ich hoffe ich muss mich dann nicht ind Grund und Boden schämen *019*

Ich wünsche hiermit allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr *017*

Ich persönlich werde Silvester ja nicht feiern. Das ist für mich so ein sinnloses Unterfangen und es ist letztendlich sowieso nur dazu da um einen Alibigrund zu haben sich sinnlos zu besaufen und das hasse ich zutiefst. Also gucke ich mir keine besoffenen Idioten an, die sich mit Böllern in die Luft jagen und dann auch noch Mitleid wollen, sondern werde fein lesen und mich zurück ziehen *048*

Anne Helene Bubenzer – Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown  

Geschrieben von Sally am Samstag, 28 November, 2009 | 285 views. | 6 Kommentare


Originaltitel: Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2009
Seiten: 479 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN:
978-3499252891
Preis:
9,95€
Amazon

Inhalt: Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

“Es war die erste Nacht seit langer Zeit, die ich alleine auf einem kalten Boden verbrachte, unbeachtet und nicht vermisst. Aber auch das war gut so, denn ich wusste, dass Isabelle glücklich war”
S. 349

Rezension: Dieses Buch ist wohl mein ganz persönliches Buch des Jahres. Als ich es anfing machte ich mich auf eine seichte Geschichte, mehr für Kinder gedacht mit einem Bären in der Hauptrolle gefasst, aber ich bekam was völlig anderes.

Henry Nearly Brown wird von Alice, einer einsamen Frau aus Bath/England genäht und verbringt ein paar wundervolle Jahre mit ihr zusammen. Auch, wenn er sich nicht bewegen kann und es ihm auch sonst nicht möglich ist sich bemerkbar zu machen,er ist immer für seinen Besitzer da, wenn dieser Trost braucht, oder jemanden der ihnem zuhört. Er hat seine eigenen Gedanken und seine eigene Meinung. Doch irgendwann verliert Alice Henry und er kommt zufällig in eine andere Familie und so beginnt seine Reise durch die Zeit und durch viele verschiedene Menschenhände, in denen er schöne und auch grausame Dinge erlebt, die manchmal zu viel sind für einen kleinen Bären, der viel Liebe in sich trägt.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so berührt hat. Ich bin ein Mensch, der auch mit 21 noch an seinen Plüschtieren hängt. So habe ich zwei meiner Lieblingsplüschtiere, die ich bekommen habe, als ich 5 war noch immer auf meinem Nachttisch stehen und ausserdem teile ich mein Bett natürlich mit Biber. Ich könnte mir nicht vorstellen einen von ihnen jemals zu verlieren. Das würde mich endlos traurig machen. Als Kind habe ich immer gedacht, dass mich meine Plüschtiere verstehen können, wenn ich mit ihnen rede. Sie haben mir in manchen Situationen sehr geholfen, indem sie mir eben auch einfach nur zugehört und meine Tränen in sich aufgesogen haben. Nach Harry Potter hat es kein Buch mehr geschafft mich zum Weinen zu bringen, bis ich Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown las. Dieses Buch beherbergt so viele Dinge, die einen aufmerksamen Leser berührt, ihn schockiert und ihn auch manchmal wütend macht. Dieses Buch hat alles, was man braucht um in eine Geschichte einfach nur abtauchen zu können.

Der Schreibstil von Anne Helene Bubenzer ist wirklich hervorragend. Das Buch ließ sich einfach weglesen. Ohne holpern, ohne stocken. Sie weiss, wie man mit Worten umgehen muss um den Leser an ein Buch zu fesseln. Sie hat es auch geschafft mich immer wieder in der Geschichte zu überraschen und es scheint für sie absolut kein Problem zu sein auch in friedlichen Situationen hohe Spannung zu halten. Alleine dafür gebe ich dem Buch schon mindestens 1 1/2 Sterne.

Es ist sehr interessant zu lesen, was ein Teddybär für ein Leben führt. Wohin ihn das Schicksal bringt, was er dort erlebt und wie seine Gedanken sind. Dieses Buch bleibt nun wohl für immer in meinem Herzen und es wird einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen, damit ich nicht vergesse es bald möglich nocheinmal zu lesen. Die Geschichte des Henry N. Brown ist wirklich bezaubernd und es passt perfekt in die gemütliche und besinnliche Vorweihnachtszeit hinein. Es ist eines dieser Bücher, die am liebsten nie zu ende gehen sollten und es ist auch ein Buch, das für jeden geeignet ist. Lest dieses Buch, es lohnt sich wirklich sehr.

von Sally am Samstag, 28 November, 2009 um 13:15 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: ,

Ende Lesekrise  

Geschrieben von Sally am Samstag, 21 November, 2009 | 177 views. | 4 Kommentare

Ich war heute zusammen mit meinem Mann einkaufen und ich hab auch was gefunden *045* Mir gehts also offensichtlich wieder gut.

Das Haus: House of Leaves – Mark Z. Danielewski
Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …
ISBN: 978-3442739707 | Preis: 18,00€

Über das Buch habe ich schon einiges gelesen. Es soll wohl was ganz anderes sein als ein normales Buch. Desswegen habe ichs mal ganz spontan trotz des Preises mitgenommen.

Wahnsinn – Jack Ketchum
Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.
ISBN: 978-3453675520 | Preis: 8,95€

Ein neuer Ketchum. Den kaufe ich gtundsätzlich sofort, egal worum es geht.

Der kleine Weihnachtsbegeleiter
Gibt es einen Weihnachtsmann? Was hat es mit der Weihnachtsmaus auf sich? Oder mit den drei Dieben, die immerfort niesen mußten? In diesem besonderen Weihnachtsbuch verbergen sich 24 heiter-besinnliche Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit von Wilhelm Busch, Daphne du Maurier, Selma Lagerlöf, von James Krüss, Janosch, Siegfried Lenz und vielen anderen. Und damit das Warten auf das Christkind noch mehr versüßt wird, dürfen Sie zusätzlich jeden Tag ein Türchen auf dem Umschlag öffnen!
ISBN: 978-3492254977 | Preis: 7,95€

Dieses Jahr lese ich ein Adventskalender Weihnachtsbuch und dieses Buch hat neben 24 weihnachtlichen Gesichten für jeden Tag bis zum Heilig Abend auch noch kleine Türchen auf dem Cover. Sowas finde ich ganz süß und ich hab auch noch nicht reingeguckt *033*

Tannöd – Andrea Maria Schenkel
Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd. Eine ganze Familie wurde in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur.
ISBN: 978-3442736737 | Preis: 7,00€

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown – Anne Helene Bubenzer
Von einem Teddy, der auszog, die Menschen zu trösten. Ein liebenswerter und lesenswerter Roman über einen ganz besonderen Teddy (Margarete von Schwarzkopf, NDR)Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.
ISBN: 978-3499252891 | Preis: 9,95€

Mit Tannöd fange ich gleich an und dann sehe ich mal weiter. Ist ein schönes Gefühl mal wieder Bücher kaufen zu gehen, wenn man es schon so lange nicht mehr war und die Buchhandlung, in der ich heute zum ersten Mal war, Lesezeichen in Emden, hat mir wirklich gut gefallen. Da werd ich bestimmt öfter hingehen.

DVDs hab ich übrigens bei Media Mark heute auch gekauft:

  • State of Play
  • Live!
  • Quarantäne
  • Nanny Diaries
  • Harry Potter und der Halbblutprinz