Archiv für den Tag: ‘History’

» Sherlock Holmes  

Geschrieben von Sally am Montag, 1 Februar, 2010 | 283 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Sherlock Holmes
Premiere: 25. Dezember 2009 (USA)
Dt. Start: 28. Januar 2010
Produktionsland: USA
Genre: History, Action
Laufzeit: 128 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie, Mike Johnson

Darsteller: Robert Downey Jr. (Sherlock Holmes), Jude Law (Dr. John Watson), Rachel McAdams (Irene Adler), Mark Strong (Lord Blackwood), Kelly Reilly (Mary), William Hope (John Standish), Eddie Marsan (Inspector Lestrade), James Fox (Sir Thomas), Hans Matheson (Lord Coward)

Inhalt: Sherlock Holmes mag durchgeknallt sein, doch er ist ein sehr guter Detektiv. Da kündigt der der schwarzen Magie frönende Frauenmörder Lord Blackwood vor seiner Exekution an, dass sein Tod erst der Anfang sein werde. Prompt weilt er alsbald wieder unter den Lebenden und treibt seinen perfiden Plan, mit Hilfe seiner Geheimorganisation wieder die Macht über Britanniens ehemalige Kolonie, den Vereinigten Staaten, zu erlangen, voran. Da ist Holmes gefordert…

Trailer:

Review: Sherlock Holmes ist eine Neuverfilmung der unzähligen alten Sherlock Holmes Filme, die fast jeder kennt und mindestens auch schon ein Mal gesehen hat. Und in der Tat ist diese Verfilmung von Guy Ritchie ziemlich gelungen.

Die schauspielerische Leistung in Sherlock Holmes sind ausgezeichnet. Vorallem Robert Downey Jr. sticht mal wieder mit einer hervorragenden Darstellung des Sherlock Holmes herraus. Jude Law (Dr. Watson) konnte ich mir anfangs nicht besonders gut in dieser Rolle und vorallem zusammen mit Robert Downey Jr. vorstellen, aber letztendlich hat er mich voll überzeugt. Es gibt allerdings manche Filme, in denen mich Frauen nerven und Sherlock Holmes ist so ein Film. Obwohl Rachel McAdams vielleicht eine gute Schauspielerin ist, ist ihre Rolle in gewisserer Weise ziemlich überflüssig. Gott sei Dank war sie nicht die arme, hilfebedürftige Frau, die ständig gerettet werden muss, sonst wäre ich wahrscheinlich noch genervter gewesen. Einen Bekannten hab ich im Film auch gesehen. Hans Matheson, der in Tudors Thomas Cranmer spielt. Schön, ihn auch mal in einer anderen Rolle zu sehen.

Die Story ist super, gewohnt Sherlock Holmes mäßig. Spannend, actionreich und nicht so durchsichtig wie so manch andere Stories dieser Art von Filmen. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Bis zum Schluss war ich mir nicht ganz schlüssig, wie Lord Blakewood all das genau bewerkstelligt hat.

Besonders gefallen haben mir die aussergewöhnlichen Schnitte. So hab ich einen Film auch noch nicht gesehen. Er ist teilweise ein bisschen verwürfelt, was ihn interessanter macht. Der Film weist auch in manchen Kampfszenen Zeitlupe auf, was ich auch sehr positiv finde. Ich finde es ganz schrecklich wenn, vorallem in Kampfszenen, alles so schnell geht, dass man gar nichts mitbekommt.  Zwar gibt es in Sherlock Holmes auch ein paar wenige dieser Szenen, aber darüber kann man in diesem Fall hinweg sehen, denn es hätte schlimmer kommen können.  Auch der nötige Humor kommt nicht all zu kurz. Schön waren auch die Ansichten auf das historische London. Wirklich hübsch anzusehen. Leider gibt es davon auch nicht besonders viele und auch, wenn ich schon dabei bin alles aufzuzählen, hat mir der Soundtrack von Hans Zimmer ziemlich gefallen.

Alles in Allem ist Sherlock Holmes ein ziemlich unterhaltsamer Film mit guten Schauspielern und einem vernünftigen Soundtrack, den man sich durchaus im Kino ansehen kann.

von Sally am Montag, 1 Februar, 2010 um 00:07 Uhr

In den Kategorien: Filmreviews

Tags: , , , , ,

» Arthur Golden – Die Geisha  

Geschrieben von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 | 377 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Memoires of a Geisha
Genre: Drama, History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2000
Seiten: 576 Seiten
Verlag: btb
ISBN: 978-3442726325
Preis: 10,00€
Amazon

Inhalt: Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Rezension: Die Geisha ist eines der Bücher, die schon seit geraumer Zeit in meinem Regal rumSUBen. Nachdem ich damals den Film sah nahm ich mir vor auch das Buch zu lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Vor einer Woche habe ich mir den Film ein weiteres Mal angesehen und mich entschlossen mich nun endlich dem Buch zu widmen und ich muss sagen, dass das eine ziemlich gute Idee war.

Der Film war super. Ich hab ihn sehr gerne gesehen, auch, wenn Kenner der Geisha Kultur einiges dran zu meckern haben. Mich hat der Film eben einfach unterhalten und das Buch unterhielt mich mindestens doppelt so gut. Man begleitet die kleine Chiyo, die in jungen Jahren von ihrem Vater an ein Geisha Haus, eine Okiya verkauft wird. Dort lernt sie unter den strengen Augen der Okiya Mutter und der erfolgreichen Geisha Hatsumomo, die einen Groll gegen die kleine Chiyo hegt und gegen sie intrigiert die Kunst eine Geisha zu sein. Bald ist auch sie sehr erfolgreich, aber das was sie in ihrem Leben wirklich will entfernt sich immer weiter von ihr.

Was mir an diesem Buch sicher am besten gefallen hat ist die Atmosphäre, die es vermittelt. Wie oft hat man schon von Geishas gehört, Bilder gesehen, oder Filme angeguckt, aber so richtig verstanden hat man das als westlicher Mensch nicht. Die Geisha aber lässt den Leser tief in die geheimnisvolle, mysteriöse Welt der Geishas und das Leben in den Geishavierteln blicken. Man versteht vielleicht nicht alle Eigenarten dieser Kultur, aber man kommt ihr näher, was das Interessante daran ist. Arthur Golden schreibt so, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als tief in die Worte einzutauchen und die Geschichte aufzunehmen. Es war teilweise wie in einer anderen Welt und ich habe alles um mich herum vergessen. Es war wirklich schön ein Buch mal wieder so intensiv zu erleben.

Ein wenig brutal fand ich das plötzliche Herausreißen des Lesers aus der Geschichte. Plötzlich, zum Ende hin nimmt das Buch nämlich eine ganz andere Wendung und befördert den Leser quasie mit einem Arschtritt wieder in die “wirkliche Welt”.

Es gibt sonst eigentlich nichts schlechtes über Die Geisha zu sagen. Das Buch hat mir von vorne bis hinten ausnehmend gut gefallen, ich fand es sogar weitaus besser als den Film und hat mich vorallem mal wieder ein eine wirklich fantastische Welt entfürt. Ich finde es sogar sehr schade, dass das Buch schon vorbei ist, obwohl ich mir extra ein wenig Zeit gelassen hatte. Ginge es nach mir, hätte es noch hunderte und hunderte von Seiten länger sein können.

von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 um 20:35 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , , ,

» Wind und Sterne  

Geschrieben von Sally am Montag, 4 Januar, 2010 | 302 views. | Ein Kommentar


Originaltitel:
Captain James Cook
Premiere: 1987
Dt. Start: /
Genre: Drama, History
Laufzeit: 400 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Lawrence Gordon Clark
Drehbuch: Peter Yeldham
Amazon
Darsteller: Keith Michell (James Cook), John Gregg (Joseph Banks), Erich Hallhuber (John Gore), Jacques Penot (Charles Clerke), Barry  Quinn (Leutnant Hicks), Steven Grives (Gibson), Carol Drinkwater (Elizabeth Cook), Fernando Rey (Admiral Hawke), Xavier Elorriaga (Lord Sandwich)

Inhalt: Der Botaniker Joseph Banks erhält 1768 von der britischen Admiralität den Auftrag in den Pazifik zu reisen. An Bord der “Endeavour” hat Kapitän James Cook das Sagen. Nach einer Reise von acht Monaten erreicht die Expedition Tahiti. Von dort geht es Monate später weiter nach Neuseeland. Erste Krankeheiten grassieren unter der Besatzung, und nur unter großen Anstrengungen gelingt die Rückkehr nach England. Auf einer zweiten Entdeckungsreise stößt Cook mit seinen Schiffen bis in die Polarregionen vor. Eigentlich sollte dies seine letzte Reise werden, doch ein neu ausgelobtes Preisgeld zur Entdeckung der Nordwest-Passage lässt ihn umdenken. Ungewollt landet er in Hawaii, wo es zu massiven Konflikten mit den Ureinwohnern kommt.

Trailer (ARD Werbetrailer zur DVD Veröffentlichung):

Rezension: Als ich am Wochenende meinen Vater besuchte schaute er sich gerade auf Arte den Mehrteiler Wind und Sterne über die drei Südseereisen des James Cook an. Auf den ersten Blick hielt ich den Film für so eine verstaubte, kurzweilige Verfilmung mit schlechten Schauspielern, aber ich hab ihn mir einfach mal mit angesehen und war begeistert.

Wind und Sterne ist ein vierteiliger deutsch/australischer Film aus dem Jahre 1987. Er beginnt in Teil 1 1768 mit der Begegnung des Botanikers Joseph Banks und dem Kapitän James Cook, die sich gemeinsam auf eine Reise durch den Pazifik machen und endet mit Teil 4 im Jahre 1779 nach James Cooks Tod. Er umfasst die drei Südseereisen die James Cook unternahm um für England neue Gebiete zu erschließen und die Welt zu kartopgraphieren.

Obwohl der Film 1987 gedreht wurde ist er ziemlich gut gemacht für diese Zeit und weist vorallem phantastische Bilder auf, die den Zuschauer das ein oder andere Mal staunen lassen. Beeindruckt hat mich auch die Detailgenauigkeit, mit der die Schiffe, die wunderbaren Kostüme und das historische London dargestellt wurden. Die schauspielerischen Leistungen waren auch durchweg positiv. Vorallem Keith Michell, der übrigens auch einen ziemlich guten Henry VIII. in vielen Filme und Serien gespielt hat, als Captain James Cook war hervorragend.

Für Fans von Seefahrt und detailgetreuen Verfilmungen historischer Personen ist Wind und Sterne bestens geeignet und sehr unterhaltsam und informativ. Damals hat man wohl mehr darauf geachtet, dass biographische Verfilmungen auch der Realität entsprechen und nicht zur Hälfte fiktiv sind.

Die DVD ist recht teuer, mit 28,95€ bei Amazon, aber ich denke, das werd ich mir dann auch noch irgendwann leisten, weil ich den Film leider nicht von der ersten Minute an sehen konnte. Der Rest hat mich aber vollkommen überzeugt.

von Sally am Montag, 4 Januar, 2010 um 18:28 Uhr

In den Kategorien: Filmreviews

Tags: , , , , , ,

» Charlotte Lyne – Das Haus Gottes  

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 22 Juli, 2009 | 387 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Das Haus Gottes
Genre: History
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seiten: 701 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499249181
Kaufen bei Amazon!

Inhalt: Portsmouth, 1336. Die tatkräftige Dorothy heiratet den gut aussehenden Symond, Sohn des berühmten Schiffsbauers Aimery Fletcher. Doch schon bald zerbricht ihr Traum vom Glück: Symond entpuppt sich als Taugenichts und Frauenheld. Dorothy muss zusehen, wie sie sich und ihre Kinder über die Runden bringt. Da geschieht eine unfassbare Katastrophe: Die Franzosen legen Portsmouth in Schutt und Asche; es ist der Beginn des Hundertjährigen Krieges. In ihrer Verzweiflung wendet sich Dorothy dem Schwiegervater zu. Aber kann ein Mann ihr helfen, von dem es heißt, er habe seine untreue Ehefrau ermordet?

Rezension: Das Haus Gottes ist mein zweiter Roman von Charlotte Lyne. Nachdem mich Die Zwölfte Nacht bereits begeistert hat, lässt Das Haus Gottes definitiv nicht nach. Das Buch habe ich wegen der guten Erfahrung mit der Autorin gekauft. Die Möglichkeit es zu lesen bekam ich dann durch die Leserunde vom Büchertreff zusammen mit der Autorin selber.

Lynes Schreibstil ist wirklich einmalig. Sie schreibt einfach ganz wunderbar. Ihre Ausdrucksweise passt haargenau zu ihren Geschichten. Allerdings musste ich mich wieder etwas einlesen, bevor ich mich daran gewöhnt habe und dann lies es sich wunderbar lesen.

Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl und Spannung. Wenn man erst einmal in der Story drin ist, dann will man auch einfach weiterlesen. Die Beschreibung des Angriffs auf Portsmouth und die Schilderung der Kriegshandlungen sind wirklich lebendig dargestellt und man fiebert mit. Ihre Charaktere sind ebenso rafiniert ausgemalt. Es ist bei mir wirklich sehr, sehr selten, dass ich mich für einen Charakter richtig interessiere, aber Aimery Fletcher, der vermeindliche Frauenmörder und bester Schiffsbauer des Landes war einfach so mysertiös, dass schon er alleine einen zum Weiterlesen zwingt.

Einen Sternabzug (eigentlich nur einen halben, aber den hab ich ja nicht) gibt es dafür, dass die zwar spannende Geschichte manchmal etwas zu arg in die Länge gezogen wurde. Aber letztendlich kann ich das Buch nur empfehlen, vorallem natürlich History Fans.

von Sally am Mittwoch, 22 Juli, 2009 um 14:29 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , ,

» Clare Clark – Der Apotheker  

Geschrieben von Sally am Sonntag, 8 Februar, 2009 | 321 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Nature Of Monsters
Genre: History, Thriller
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2009
Seiten: 447 Seiten
Verlag:
Heyne
ISBN:
978-3453433564


Inhalt:
London, 1718. Eliza lebt mit ihrer Mutter, einer Kräuterheilerin, auf einem Dorf im ländlichen England. Dort würde ihre Schwangerschaft sofort einen Skandal heraufbeschwören. Deshalb wird sie von ihrer Mutter nach London geschickt, wo ein Apotheker namens Black sie als Hausmädchen aufnimmt. Eliza erhofft sich von Black eine Lösung für ihr „kleines Problem“. Sie ahnt nicht, dass der geheimnisvolle, stets mit einem Schleier verhüllte Hausherr ganz andere Pläne mit ihr hat. Eliza kommt ihm sehr gelegen für seine Experimente, die ihm, so hofft er, endlich Anerkennung als Wissenschaftler verschaffen. Als Eliza schließlich erkennt, welches Geheimnis der Apotheker wirklich hütet, ist es für sie schon fast zu spät.

Rezension: “Der Apotheker”, mein kleiner Frustkauf. Mein kleiner überraschender Frustkauf. Das Buch hat alles was ein History-Fan haben muss. Das dreckige, stinkende London des 18. Jahrhunderts, in dem einem sogar die Haare vom Kopf geklaut werden. Die verstauben Ansichten der Menschen damals, bei denen man heute den Kopf schütteln würde. Endlich mal eine Protagonistin, die nicht wunderschön und reich und begehrenswert ist, sondern verzweifelt das Kind hasst, das in ihr heranwächst und alles dafür tut um es los zu werden. “Der Apotheker” ist ein historischer Roman, wie man ihn eben einfach haben möchte.

Ich weiss nicht warum, aber ich kann irgendwie nicht viel zu diesem Buch sagen. Es hat mir gut gefallen, die Charaktäre waren wundervoll ausgeschrieben und der Schreibstil war ansprechend. Allerdings nervte mich Eliza zwischendurch doch arg, wenn sie Mary, das geistig zurückgebliebene und entstellte Hausmädchen des Apothekers beleidigte oder ihr sogar wehtat, nur, weil Eliza gerade einen schlechten Tag hatte.

Ich gebe dem Buch vier Sterne. Ich hatte Spaß daran es zu lesen, aber für mich war es dann letztendlich doch “nur” eine kleine Geschichte…

von Sally am Sonntag, 8 Februar, 2009 um 20:32 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , , ,

» Charlotte Lyne – Die zwölfte Nacht  

Geschrieben von Sally am Dienstag, 20 Januar, 2009 | 504 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Die Zwölfte Nacht
Genre: History
Erscheinungsdatum: 15. August 2008
Seiten: 670 Seiten
Verlag:
Blanvalet
ISBN:
978-3442367177

Inhalt: Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. …
In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens!

England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahren

Rezension: Ah, was für ein wundervoller Start ins Lesejahr 2009. Das Buch bekam ich zum Büchertreffwichteln von Kali, die mir damit endlich den langersehnten Tritt gegeben hat, der mich dazu verleitete  mit den Tudor-Büchern anzufangen und ein Anfangs-Buch kann eigentlich nicht besser sein.

Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Ausdrucksweise von Charlotte Lyne. Manches musste ich nochmal stirnrunzelnd lesen, weil ich es absolut nicht kapiert hab. Habe mich erst richtig dumm gefühlt, aber das war schlichtweg eine Sache des Einlesens, immerhin hab ich vorher ja auch eher “schlichtere Lektüre” gelesen Irgendwann jedoch hatte die Ausdrucksweise auf jeder Seite etwas erhabenes, was super zur Thematik und zum Buch selber passte. Das ist mir schonmal ein Stern wert.

Ich konnte nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören zu lesen und verschlang alles wie wild. Manchmal musste ich zwar trotz des Personenregisters im hinteren Teil mit dem Laptop neben mir lesen, um mal zu googeln oder Wikipedia zu befragen, aber dadurch lernt man ja auch und gelernt hab ich bei dem Buch einiges. Mein Schatz hat in letzter Zeit kaum noch was anderes von mir gehört als Tudors, Tudors, Tudors.

Ganz begeistert war ich auch von der “Gestaltung” der Charaktäre, obgleich sie ja alles wirklich existiert haben. Personen die ich schon “kannte” habe ich mit “Die zwölfte Nacht” noch einmal neu kennengelernt. Manche waren mir im Nachhinein sympathischer, andere nicht.

Das einzige kleine Minus war, dass es zwischendurch trotz der Spannung auch mal etwas todlangweiliges zu lesen gab. Das macht das Buch aber nicht schlechter. Ich will mal einen Autor sehen, der die Spannung konstant halten kann.

Zur Autorin selber möchte ich sagen, dass sie eine sehr nette Person ist, die sogar meine Liebe zu Portsmouth teilt, aber mich die H.M.S. Victory nicht kapern lässt *036* Menno (Desswegen zieh ich nur ausnahmsweise mal keinen Stern ab *033* ) Es war wirklich sehr interessant von ihr im Büchertreff zu lesen und ich freue mich auf noch mehr davon *010*

Zum Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr zuende lesen. Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass es zuende ist, aber Charlotte Lyne hat ja noch andere Romane geschrieben *038*

von Sally am Dienstag, 20 Januar, 2009 um 18:14 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , ,