Archiv für den Tag: ‘Riptide’
» Douglas Preston & Lincoln Child – Riptide

![]()
Originaltitel: Riptide
Genre: Horror, Thriller
Erscheinungsdatum: 1998
Seiten: 504
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3426619148
Kaufen bei Amazon!
Inhalt: Seit 200 Jahren liegt der Schatz des Piraten Edward Ockham in einem raffinierten Stollensystem auf der Insel Ragged Island versteckt. Unzählige Abenteurer versuchten ihn zu bergen – und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Denn auf Ragged Island lastet ein tödlicher Fluch. Als der Mediziner Malin Hatch das Geheimnis lüften will, bringt er sich unwissentlich in höchste Gefahr.
Rezension: Nach meinem seichten Ausflug in die Chick-Lit Welt traff mich diese Preston/Child Thriller mit voller Härte. Eigentlich hatte ich nur vor es anzulesen und wieder weg zu legen, weil es nicht auf meiner “Musst-du-unbedingt-bald-lesen” Liste stand. Aber ich konnte es nach ein paar Seiten nicht mehr weglegen. Unmöglich!
Das Buch fängt mit dem Ausflug des jungen Malin Hatch und seinem größeren Bruder Johnny nach Ragged Island an, obwohl sie dort eigentlich nicht hin dürfen. Sie erkunden die Insel und finden einen Stollen, der sie tief ins Innere der Insel führt. Aber plötzlich ist Johnny verschwunden. Das einzige, was Malin von ihm findet ist eine riesige Blutlache auf dem Boden.
Jahre später kommt er auf die Insel zurück, begleitet von einem Team aus Schatzsuchern, die den wohl größten Schatz der Menschheit finden möchten, obwohl schon hunderte vor ihnen bei diesem Versuch kläglich gescheitert sind und um heraus zu finden, was damals mit Johnny Hatch geschehen ist.
Riptide ist mein drittes Buch von Preston und Child. Sie schreiben ihre Bücher irgendwie immer gleich. Sie beinhalten viele wissenschaftliche Aspekte, unglaublich viel Spannung und leider Gottes auch mindestens einen Charakter, vorzugsweise weiblich und wunderschön, der aus irgendeinem anderen Land als Amerika kommt und in jedem Satz mindestens ein Wort ihrer Muttersprache benutzen. Das nervt. Was in Mount Dragon die Spanieren de Vaca und ihr “cabron” war, ist in Riptide die Französin Bonterre und ihr “monsieur le docteur“. Diesmal war mir Bonterre aber eindeutig sympathischer als de Vaca. Abgesehen davon sind die Charaktere die das Autoren Duo da aus dem Hut zaubert wieder einmalig und gut beschrieben.
Zur Handlung brauche ich eigentlich nicht viel sagen. Die ist nämlich anstandslos spannend und lesenswert. Die wenigen langweiligen Stellen, die bei Preston und Child irgendwie unausweichlich sind lassen sich ganz einfach überlesen, ohne das man was wichtiges verpasst.
Mir war es nicht möglich das Buch beiseite zu legen, nachdem ich erstmal angefangen habe. Ich kann dieses Buch anstandslos jedem emfpfehlen, der was Spannendes mit etwas Grusel-Effekt sucht.
» Ich lese “Riptide”

RIPTIDE von Douglas Preston & Lincoln Child
Seit 200 Jahren liegt der Schatz des Piraten Edward Ockham in einem raffinierten Stollensystem auf der Insel Ragged Island versteckt. Unzählige Abenteurer versuchten ihn zu bergen – und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Denn auf Ragged Island lastet ein tödlicher Fluch. Als der Mediziner Malin Hatch das Geheimnis lüften will, bringt er sich unwissentlich in höchste Gefahr.
bei Amazon
.
Endlich hab ich mich mal von der Chick-Lit losgerissen und mir Riptide von Douglas Preston und Lincoln Child aus dem Regal geangelt. Wurd auch Zeit, ich weiss schon gar nicht mehr, wie es ist, wenn ein Buch so richtig spannend ist. Gut, Chick-Lit ist in gewisserer Weise auch spannend, aber ein spannender Thriller ist was gaaanz anderes als spannende Chick-Lit. Da gibt es nämlich keine gruslige Insel, die ständig im Nebel liegt, umringt von Schiffwracks und scharfkantigen Felsen und komische Gräusche von sich gibt. Das gibts nur in Riptide und das Buch ist bis jetzt wirklich spannend.
Hallo Outer-Chick-Lit-Welt, du hast mich wieder.

irina: 